Achtung Betrüger! Polizei warnt vor „Millionenerbe“

(wS/ots) Siegen-Wittgenstein 25.11.2016 | Der Leiter des Kriminalkommissariats 2 (Wirtschafts- und Betrugskriminalität) Kriminalhauptkommissar Stephan Bosch warnt vor einer aktuell wieder aufkommenden Betrugsmasche mit angeblichem Millionenerbe aus dem Ausland.

In jüngster Vergangenheit sind im Kreis Siegen-Wittgenstein vermehrt Fälle einer altbekannten Betrugsmasche zutage getreten, bei der vermeintliche Anwälte aus Spanien oder Großbritannien ihre Opfer anschrieben und das Erbe eines verstorbenen Verwandten im Ausland versprachen. Der Erbbetrag beläuft sich meistens auf märchenhafte mehrere Millionen Dollar.

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Symbolfoto: knipseline / pixelio.de

Die vermeintlichen Erben, müssen lediglich „Vorausgebühren“ bezahlen, um ihr vermeintliches Erbe antreten zu können. Mit diesen Gebühren sollen angebliche Kosten für Rechtsanwälte, Transporte oder für die Miete eines Tresors beglichen werden, in dem das Erbe aufbewahrt werde. Nur auf diese Gebühren haben es die Täter abgesehen, denn genau sie sind ihre Beute.

Die auf den dubiosen Briefen stehenden Anschriften von Rechtsanwaltskanzleien sind entweder fiktiv; manchmal werden aber auch Name und Anschrift tatsächlich existenter Kanzleien missbräuchlich ohne deren Wissen genutzt. Die in deutscher Sprache verfassten Schreiben weisen oftmals Fehler oder falsche Anreden auf.

Die Kriminalpolizei rät, auf solche „Offerten“ nicht einzugehen und keine Kontaktaufnahme herbeizuführen. Auf gar keinen Fall sollten Zahlungen/Überweisungen vorgenommen werden.

Familienangehörige sollten auf ihre älteren Verwandten achten, damit diese nicht gutgläubig ihre Ersparnisse opfern. Gesundes Misstrauen ist dringend zu empfehlen. Niemand in der Welt hat Geld an unbekannte Menschen zu verschenken zu denen niemals eine Verbindung bestand.

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