Wichtiger sozialer Dienst an den Menschen wird gefördert

Spende an Ambulante Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal

(wS/red) Kreuztal 22.12.2016 | Beim Herbstfest der SPD, dem traditionellen Seniorennachmittag in der Stadthalle, stellte Willi Brase, MdB, im September die ambulante Hospizhilfe der Stiftung Diakoniestation Kreuztal vor, deren Förderung er sich, auch über sein Ausscheiden aus dem Bundestag im kommenden Oktober hinaus, zur Aufgabe gemacht hat.

Da lag es nahe, dass der Stadtverbandsvorstand nun den aufgerundeten Erlös der Tellersammlung in Höhe von 600 Euro an die Mitarbeiter überreichte. Dietmar Braun, Geschäftsführer der Diakoniestation begrüßte die Gäste in den Räumen an der Martin-Luther-Straße.

Sigrid Zimmermann, 2.v.l., übergibt mit Vorstandsmitgliedern den symbolischen Spendenscheck an Gabriele Brede, 3.v.l., und ihre Mitarbeiter sowie an den Förderer Willi Brase, MdB. (Foto: privat)

Sigrid Zimmermann, 2.v.l., übergibt mit Vorstandsmitgliedern den symbolischen Spendenscheck an Gabriele Brede, 3.v.l., und ihre Mitarbeiter sowie an den Förderer Willi Brase, MdB. (Foto: privat)

Gabriele Brede, hauptamtliche Leiterin der Hospizhilfe, hatte drei ehrenamtliche Mitarbeiterinnen zur Seite. Gemeinsam stellten sie ihre Arbeit vor. Sie begleiten, besonders in der letzten Phase des Lebens, schwerstkranke und sterbende Menschen und deren Angehörige. Dabei schauen sie nicht auf die Religionszugehörigkeit, die Nationalität, die Weltanschauung oder die Art der Erkrankung der Hilfsbedürftigen.

In der Trauergruppe und im Café Regenbogen, dem Trauercafé in der Ernsdorfstraße 5, besteht für Trauernde die Möglichkeit zur gemeinsamen Bewältigung der Trauer.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, derzeit etwa 23, werden besonders geschult und fortgebildet. Das Angebot besteht seit Ende der neunziger Jahre, finanziert sich aus Spenden und Zuschüssen der Krankenkassen. Es ist kostenfrei. Im Jahr werden so etwa 40 Menschen und deren Angehörige begleitet.

Willi Brase betonte, dass der Gesetzgeber leider bis heute diese Art von Begleitung nicht in die Aufgaben der Gesundheitsversorgung aufgenommen hat und sich auf die Arbeit ehrenamtlicher Helfer stützt. Man dürfe sich in Kreuztal glücklich schätzen, die Initiative der Stiftung Diakoniestation vorzufinden.

Die Mitarbeiterinnen würden sich freuen wenn Angehörige, denen diese ambulante Begleitung die Möglichkeit zu einer „Verschnaufpause“ bietet, sich frühzeitig an die Ambulanten Hospizhilfe wenden würden, damit die Begleitung der Betroffenen optimiert werden kann.

Die SPD – Stadtverbandsvorsitzende Sigrid Zimmermann bedankte sich bei allen im Betreuungsteam der Hospizhilfe für das große Engagement im Sinne der Bürgerschaft.

Wer als Angehöriger Rat in dieser für alle Familien sehr belastenden Situation sucht, sollte Gabriele Brede unter der Telefonnummer 02732/1028 ansprechen.

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