Flucht vor Polizei endet in Schotterbett! 29-Jähriger mit gleich zwei Haftbefehlen gesucht

(wS/ots) Siegen/Wilnsdorf 27.07.2017 | Die Flucht vor der Polizei endete in der Nacht zu Donnerstag für einen mit zwei Haftbefehlen gesuchten 29-jährigen Mann in einem Schotterbett einer Wilnsdorfer Baustelle.

Um kurz nach vier Uhr beabsichtigte eine zivile Streifenwagenbesatzung der Siegener Polizeiwache in Kaan-Marienborn einen verdächtigen VW Phaeton mit auswärtigem Kennzeichen anzuhalten und zu kontrollieren. Der am Steuer sitzende 29-jährige Mann aus dem Ruhrgebiet beschleunigte jedoch stattdessen seine Limousine und missachtete dabei sowohl optische wie auch akustische Anhaltezeichen der Polizei. Die Flucht ging dann zunächst über die L 719 in Richtung Netphen-Deuz und die Verfolgung des Phaeton erstreckte sich auf über zehn Kilometern über mehrere Land- und Kreisstraßen. Durch Ortschaften raste der 29-Jährige dabei teilweise mit 120 km/h auf dem Tacho.

Symbolbild

In Wilnsdorf-Gernsdorf endete die wilde Flucht schließlich in einem dortigen Baustellenbereich, wo der 29-Jährige zwar sofort aus seinem Pkw sprang und zu Fuß die Flucht ergriff. Nach kurzer Verfolgung konnte er jedoch von Polizeikräften gestellt und festgenommen werden. Sein 24-jähriger Beifahrer wurde noch in dem Phaeton festgenommen.

Die beiden Männer wurden anschließend der Wache zugeführt, der Phaeton sichergestellt. Aktuell dauern die Ermittlungen der Kripo zu den Eigentumsverhältnissen des PKW und der darin befindlichen Gegenstände noch an.

Eine Überprüfung des 29-Jährigen ergab, dass der Mann erst kurz zuvor aus der Haft entlassen worden war. Gleichwohl wurde er schon wieder mit gleich zwei Haftbefehlen von einer auswärtigen Staatsanwaltschaft gesucht. Unter anderem wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Körperverletzung muss der 29-Jährige nun noch gut zwei Jahre hinter schwedischen Gardinen „absitzen“.

Sein Beifahrer wurde bereits wieder auf freien Fuß gesetzt.

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