Feuer in der Grundschule Holzhausen

Burbacher Jugendfeuerwehren zeigen ihr Können

(wS/red) Burbach-Holzhausen 27.08.2017 | Während im vergangenen Jahr die traditionelle Großübung der Burbacher Jugendfeuerwehren bei sommerlichen Rekordtemperaturen stattfand, zog am vergangenen Freitag pünktlich zu Übungsbeginn ein Gewitter mit Starkregen über Holzhausen auf. Dies tat der Motivation der rund 70 Nachwuchsbrandschützer jedoch keinen Abbruch und hinderte sie nicht daran, die vorgefundene Übungslage hervorragend zu bewältigen. Demnach war es durch einen Defekt in der Heizungsanlage zu einem Schwelbrand im Pelletbunker gekommen.

Trotz des strömenden Regens wurde zügig der Löschangriff aufgebaut (Fotos: Lutz Schäfer / Feuerwehr)

Der gesamte Keller war stark verraucht. Ebenfalls wurden zwei Personen in dem Gebäude vermisst. Nachdem unter den Augen der zahlreich erschienenen Zuschauer die zuerst alarmierten Jugendfeuerwehren aus Holzhausen und Würgendorf am Einsatzort eingetroffen waren, stellte sich heraus, dass durch dem Schwelbrand im Keller ein Kaminbrand entstanden war, der nun auch auf den Dachstuhl des Schulgebäudes übergegriffen hatte. Schnell wurde klar, dass hier weitere Unterstützung benötigt wurde und so alarmierte Einsatzleiter Pascal Sahm, seines Zeichens Gemeindejugendfeuerwehrwart, die Jugendfeuerwehren aus allen übrigen Ortsteilen der Gemeinde Burbach nach.

Massiver Löschangriff zum Schutz des Nachbargebäudes

Während unter der Leitung von Abschnittsleiter Marcel Weber die Jugendfeuerwehren aus Holzhausen und Würgendorf den Keller nach den vermissten Personen absuchten, diese auch schnell finden und retten konnten und den Brand im Pelletbunker bekämpften, begannen die Jugendfeuerwehren aus Niederdresselndorf, Lippe und Lützeln unter der Leitung von Abschnittsleiter Henrik Michel von der rückwärtigen Gebäudeseite her den Dachstuhlbrand zu bekämpfen. Die Jugendfeuerwehren aus Burbach, Gilsbach und Wahlbach mit ihrem Abschnittsleiter Thorsten Hoffmann errichteten eine Riegelstellung zum benachbarten Schulgebäude, um einer Übergreifen der Flammen auf dieses Gebäude zu verhindern.

Unter Atemschutz gingen die ersten Einsatzkräfte zur Suche und zur Rettung der Vermissten vor

Nachdem an allen Brandstellen „Feuer aus!“ gemeldet wurde, war das große Aufräumen angesagt. Anschließend stärkten sich alle Beteiligten bei einem wohlverdienten Imbiss.

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