Neuer Kader des TSV Weißtal nimmt Formen an

Kucharske zurück, Molsberger und Hoffmann verlassen den Verein

(wS/red) Wilnsdorf-Gernsdorf 08.05.2018 | Nach den bereits feststehenden Verpflichtungen von Alexander Husser und Steffen Heimel konnten die Verantwortlichen beim TSV einen weiteren Baustein aufs Fundament für die kommende Saison setzen: Mit Julian Kucharske kehrt ein Weißtaler Eigengewächs an den Henneberg zurück. Julian hütete bis vor zwei Jahren das Weißtaler Tor und hat als „Gernsdorfer Junge“ den Jugendbereich des TSV durchlaufen. „Es war ja bekannt, dass wir auf der Torwartposition was tun mussten“, erklärt Sportliche Leiter und Trainer der Ersten Manschaft Alfonso Rubio Doblas, „Daher ist die Verpflichtung eines Keepers eigentlich logisch.“ In der Tat ist es auf dieser Position derzeit sehr überschaubar. Zunächst hatte Sommer-Neuzugang Mladen Baric den Verein nach relativ kurzer Zeit wieder verlassen, um in seiner kroatischen Heimat einer neuen beruflichen Tätigkeit nachzugehen. Dann teilte Marcel Schneider im Winter mit, dass er aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stehen kann. So wurde aus einer eigentlich komfortabel besetzten Position ein Baustelle, denn „mit Marcus Lillich, der seine Sache bisher wirklich gut gemacht hat, haben wir nun für zwei Mannschaften noch genau einen Torwart übrig.“ Julian ist beim TSV Weißtal bestens bekannt und Rubio Doblas freut sich über dessen Rückkehr: „Er ist damals beruflich ins Allgäu gewechselt und spielt nun seit einem Jahr wieder in heimischen Regionen, für den VfB Burbach. Julian kennt unseren Verein, wir kennen ihn und freuen uns, dass er demnächst wieder in unseren Reihen ist und wir auf der Position zwischen den Pfosten wieder einen Konkurrenzkampf haben werden.“ Dies gilt zumindest für die Erste Mannschaft, wobei Rubio Doblas in seiner neuen Position als Sportlicher Leiter auch an die Zweite Mannschaft denken muss: „Und da wäre ich froh, wenn wir noch mindestens einen Keeper finden würden.“

Auch in Bezug auf die weitere Kaderplanung der Ersten herrscht am Henneberg mehr oder weniger Klarheit, zumindest was die Abgänge betrifft: Zum einen wird Timo Molsberger, der mittlerweile in Bergneustadt wohnt, den Verein im Sommer in Richtung Fortuna Freudenberg verlassen. „Der Aufwand für Timo ist durch den Wohnortwechsel sehr groß“, analysiert Rubio Dobals, um sich zugleich bei seiner Offensivkraft zu bedanken, „für alles, was er für den TSV geleistet hat. Ich hoffe natürlich, dass er in seinen letzten Spielen nochmal alles raushaut.“ Zum anderen wird „Youngster“ Marlon Hoffmann den umgekehrten Weg von Julian Kucharske gehen und sich dem VfB Burbach anschließen. „Das ist schade, Marlon ist ein sehr talentierter junger Spieler, der im vergangenen Sommer aus der A-Jugend kam und mit dem ich fest geplant hatte. Ich kann den Jungen aber verstehen, er hat mir seine Gründe für seien Wechsel zurück zu seinem Heimatverein erklärt. Dass allerdings ein Verein mehrfach an einen Spieler rantritt, der bei seinem aktuellen Club bereits zugesagt hatte, kann ich nicht verstehen, aber damit müssen wir leben. Ich hoffe jedenfalls, dass Marlon in Burbach mehr Erfolg hat als die diversen Jugendspieler, die uns in den vergangenen Jahren dorthin verlassen haben. Sollte Marlon sich irgendwann entscheiden, wieder zurückzukehren, stehen ihm alle Türen bei uns offen. Ich habe gerne mit ihm gearbeitet.“

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