Köln – Bedrohung auf Serbisch; Bundespolizei erstattet Strafanzeige

(wS/ots) Köln 04.12.2018 | Wegen fehlender Haftgründe wieder entlassen

Dienstagvormittag kontrollierten Bundespolizisten einen Mann im Kölner Hauptbahnhof, der sich nicht ausweisen konnte, jegliche Angaben verweigerte und zu guter Letzt die eingesetzten Polizistinnen bedrohte.

Gegen 06:45 Uhr überprüfte eine Streife der Bundespolizei einen Reisenden im Kölner Hauptbahnhof. Da er keinen Ausweis bei sich hatte, wurde er zur Identitätsfeststellung mit zur Dienststelle genommen. Der Mann verweigerte jegliche Angaben zu seiner Person und musste deshalb nach seinem Ausweisdokument durchsucht werden. Dabei fanden die Polizisten ein gefälschtes bulgarisches Ausweisdokument, welches sichergestellt wurde. Während der Maßnahme bedrohte und beschimpfte der Marokkaner die eingesetzten Beamtinnen in serbischer Sprache mit Worten wie: „Wenn ich euch sehe, werdet ihr sehen, was ihr davon habt!“

Als eine Bundespolizistin ihm jedoch auf Serbisch antwortete, dass er nunmehr ebenfalls eine Anzeige wegen Beleidigung erhalten würde, hörte er mit den Beschimpfungen auf. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Urkundenfälschung sowie Beleidigung ein. Nach Feststellung seiner Identität wurde der Mann aus Villingen-Schwenningen aufgrund fehlender Haftgründe wieder entlassen.

Symbolbild Bundespolizei

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