(wS/jn) Freudenberg 02.03.2026 | Ein Haus. Drei Etagen. Sieben künstlerische Handschriften.
Und ein Wochenende, das mehr war als eine Ausstellung.
Im Haus 13 Freudenberg wurde „Beyond the Surface“ lebendig – nicht nur an den Wänden, sondern zwischen den Menschen, in Gesprächen, Blicken und Begegnungen. Fast 300 Gäste fanden an drei Tagen den Weg durch die Türen dieses besonderen Ortes.

Sieben Positionen prägten das Gesicht dieser Ausstellung:
Anna Tost (Malerei), Marco Reiffenrath (Malerei), Eileen Meiswinkel (Malerei), Angela Gerzen (Malerei), Juli Nickmann (Malerei), Eduard Rangnau (Skulptur) und Axel Ollenschläger (Fotografie).
Ihre Arbeiten – mal kraftvoll und expressiv, mal leise und fein nuanciert – eröffneten unterschiedliche Zugänge zum Thema „Beyond the Surface“. Malerei in vielfältigen Facetten traf auf plastische Form und fotografischen Blick. Jede künstlerische Handschrift setzte eigene Akzente und fügte sich zugleich in einen gemeinsamen Dialog ein.
Tag eins – Vernissage.
Ein Abend für geladene Gäste, getragen von gespannter Erwartung und feiner Neugier. Zwischen alten Mauern und zeitgenössischer Kunst entstand eine Atmosphäre, die zugleich intim und offen war. Werke wurden entdeckt, Gedanken geteilt, erste Gespräche über Perspektiven, Prozesse und persönliche Geschichten geführt. Kunst als Einladung, hinter die Oberfläche zu blicken.
Tag zwei und drei – Tage der offenen Tür.
Das Haus füllte sich mit Leben. Ein stetiger Strom von Besucherinnen und Besuchern – kulturinteressierte Menschen, Stammgäste des alten Fleckens, neugierige Spaziergänger und überraschend viele junge Gesichter. Das Publikum war so vielfältig wie die Kunst selbst. Jede Etage erzählte ihre eigene Geschichte, jeder Raum eröffnete neue Blickwinkel.
Was dieses Wochenende so besonders machte, war nicht allein die Qualität der ausgestellten Arbeiten, sondern die Atmosphäre: warm, inspirierend, verbindend. Es wurde gelacht, diskutiert, gestaunt. Fremde kamen ins Gespräch, Ideen wurden weitergesponnen, Kontakte geknüpft. Zwischen Farben, Formen und Konzepten entstand ein kreativer Austausch, der weit über das Sichtbare hinausging.
„Beyond the Surface“ war kein statisches Ereignis – es war ein lebendiger Dialog. Ein Wochenende, das gezeigt hat, wie kraftvoll gemeinschaftliches Schaffen sein kann.
Ein Haus, das Raum gab.
Kunst, die berührte.
Und Menschen, die diesen Ort mit Leben gefüllt haben.

Fotos: Julia Nickmann
Werbepartner der Region – AnzeigeWerden Sie Teil unserer Unterstützer-Community
Gefällt Ihnen unsere Berichterstattung auf wirSiegen.de? Helfen Sie mit, dass wir weiterhin unabhängig für Sie berichten können.
👉 Jetzt unterstützenJeder Beitrag hilft – vielen Dank für Ihre Unterstützung!













