Feuer im Wildenburger Land: Hubschrauber und Hunderte Helfer kämpfen gegen Waldbrand bei Friesenhagen

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(wS/ots) Friesenhagen 02.05.2026 | Im Bereich Friesenhagen wurde am Freitagabend dem 01. Mai ein Waldbrand in unwegsamen, steilen Gelände festgestellt. Der Waldbrand erstreckt sich auf eine Fläche von ca. 3 Hektar (30.000 Quadratmeter). Es wurden zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, THW, Polizei  und Hilfsorganisationen aus dem Landkreis Altenkirchen sowie dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen hinzugezogen, um den Brand zu bekämpfen. In diesem Zuge übernahm der Landkreis Altenkirchen die Einsatzleitung.

Rund 200 Kräfte konnten den Brand am späten Abend unter Kontrolle bringen und eine weitere Ausbreitung verhindern. Ein Hubschrauber der Polizei unterstützte mit dem Abwurf von Löschwasser. Bereits in der Nacht wurde gemeinsam mit Verbindungspersonen des Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz eine Nachalarmierung von überörtlichen Kräften vorgeplant. So wurde auch die Bereitschaft aus dem Leitstellenbereich Koblenz angefordert. Die Bereitschaft setzt sich aus rund 150 Kräften der Landkreise Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz zusammen.

In der Nacht wurden die Löscharbeiten in den steilen Hängen reduziert. Seit Samstagmorgen werden die Einsatzkräfte ausgetauscht, es sind aktuell rund 350 Kräfte im Einsatz. Es handelt sich um Bodenfeuer und Glutnester, daher ist keine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die Kräfte konzentrieren sich am Samstagmorgen auf gezielte Löscharbeiten mit Handwerkzeugen.

Hier ein Update-Text im Zeitungsstil, vollständig in eigenen Worten:


Friesenhagen: THW Siegen verstärkt Nachlöscharbeiten im Waldbrandgebiet

Friesenhagen/Siegen. Nach dem ausgedehnten Vegetationsbrand, der am 1. Mai in einem Waldgebiet bei Friesenhagen im Kreis Altenkirchen ausgebrochen war, sind seit den frühen Morgenstunden des Folgetages auch Einsatzkräfte des THW-Ortsverbands Siegen vor Ort. Den Auftakt machte in der Nacht zum 2. Mai ein Fachberater des THW, der zunächst zur Einsatzstelle gerufen wurde, um die Lage gemeinsam mit der Einsatzleitung zu sondieren. Nach Abschluss der weiteren Einsatzplanung forderte die Leitung zusätzliche Kräfte aus Siegen nach.

Gegen fünf Uhr morgens rückten die alarmierten Helferinnen und Helfer mit zwei Gerätekraftwagen aus. Im Aufgebot waren beide Siegener Bergungsgruppen sowie die Fachgruppe Notversorgung und Notinstandsetzung. Treffpunkt war ein Sammelraum unweit des Einsatzgebiets, wo die Einweisung erfolgte und die Kräfte auf mehrere Einsatzabschnitte verteilt wurden. Vor Ort arbeiten Feuerwehr und THW in gemischt zusammengestellten Trupps Hand in Hand.

Aufgabe der Teams ist es, in den bereits gelöschten Bereichen verbliebene Glutnester aufzuspüren, freizulegen und endgültig abzulöschen – eine kräftezehrende Tätigkeit, die wegen der unwegsamen Geländeverhältnisse weitgehend in Handarbeit erledigt werden muss. Genau diese personalintensive Phase macht den Einsatz so aufwendig: Insgesamt sind nach Angaben des THW über 130 Einsatzkräfte aus zahlreichen Ortsverbänden in Rheinland-Pfalz sowie aus dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen im Waldgebiet zusammengezogen worden.

Aus Siegen sind 21 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Stand Sonntagvormittag, 2. Mai, gegen 11:30 Uhr, dauerten die Arbeiten unvermindert an.

UPDATE (02.05.2026 – 15:32 Uhr)

Großer Waldbrand bei Friesenhagen (Landkreis Altenkirchen)

Der Waldbrand im Bereich Friesenhagen (Landkreis Altenkirchen), der am Freitagabend (01.05.2026) in schwer zugänglichem und steilem Gelände ausgebrochen war, ist unter Kontrolle. Die betroffene Fläche beläuft sich nach abschließender Vermessung im Rahmen der Nachlöscharbeiten auf rund vier Hektar (circa 40.000 Quadratmeter).

Unmittelbar nach der Alarmierung am Freitagabend wurden umfangreiche Einsatzkräfte aus dem Landkreis Altenkirchen sowie aus angrenzenden Bereichen Nordrhein-Westfalens alarmiert. Die Einsatzleitung wurde vom Landkreis Altenkirchen übernommen. Durch das schnelle und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers bereits am späten Freitagabend verhindert werden. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch einen Polizeihubschrauber, der Löschwasser aus der Luft abwarf.

Bereits in der Nacht zum Samstag wurden in enger Abstimmung mit dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz überörtliche Kräfte nachalarmiert und eingeplant. Hierzu zählte unter anderem eine Bereitschaft aus dem nicht betroffenen Leitstellenbereich Koblenz mit rund 150 Kräften aus den Landkreisen Cochem-Zell, Ahrweiler, Mayen-Koblenz sowie der Stadt Koblenz, sowie einer Waldbrand-Komponente. Zudem wurde die Landesfacheinheit Presse- und Medienarbeit eingesetzt.

Aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse wurden die aktiven Löscharbeiten in der Nacht reduziert. In den Morgenstunden des Samstags erfolgte der geplante Kräftewechsel. Zeitweise befanden sich dabei rund 350 Einsatzkräfte zeitgleich im Einsatz. Insgesamt waren im Verlauf des Freitags, der Nacht zum Samstag sowie am Samstag über 450 Einsatzkräfte von Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, Hilfsorganisationen, der Polizei und der Straßenmeisterei im Einsatz.

Am Samstag lag der Schwerpunkt auf der gezielten Bekämpfung von Bodenfeuern und Glutnestern. Die überwiegend händischen Nachlöscharbeiten in den betroffenen Hanglagen sind mittlerweile weitestgehend abgeschlossen.

Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Björn Jestrimsky dankt allen eingesetzten Kräften für das gute Zusammenwirken im Einsatz:
„Ein solch großer Einsatz kann nur in der Zusammenarbeit aller Beteiligten erfolgreich bewältigt werden – von den Einsatzkräften an der Brandstelle über die Führungsunterstützung bis hin zu Logistik, Verpflegung und Bereitstellungsraum. Dieses Zusammenspiel hat hier, auch über die Kreisgrenzen hinaus, sehr gut funktioniert.“

Fotos: THW / Joachim Buschhaus, Marius Scholze

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