„Lebensretter“ für die Dorfmitte: Defibrillator an der Kapellenschule Littfeld

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(wS/kr) Kreuztal – Littfeld 25.06.2026 | An der Kapellenschule in Littfeld hängt seit Kurzem ein öffentlich zugänglicher Defibrillator – angeschafft aus den verbliebenen Mitteln des aufgelösten Männergesangvereins Hoffnung Littfeld. Rund 3.500 Euro hatte der Verein noch in seiner Kasse und bat vor der Übertragung an die Stadt Kreuztal um ein Mitspracherecht, wofür das Geld eingesetzt wird. Die Entscheidung fiel auf das lebensrettende Gerät.

„Im besten Fall wird er nie gebraucht, aber wenn doch, dann ist er hier an zentraler Stelle einsatzbereit“, sagt Hans-Albert Jochum vom ehemaligen Männergesangverein Hoffnung Littfeld zufrieden über die Anschaffung.

Der Standort direkt neben dem Eingang der Kapellenschule und in unmittelbarer Nähe zum Dorfplatz gilt als ideal gewählt. Genau dort kommen beim Public Viewing und bei anderen Festen und Veranstaltungen viele Littfelder zusammen. Bürgermeister Michael Kolodzig zeigt sich mit dem Gemeinschaftswerk zufrieden: „Der Platz ist ideal gewählt, direkt neben dem Eingang der Kapellenschule und in unmittelbarer Nähe zum Dorfplatz.“

Ein Defibrillator kann im Falle eines Herzinfarkts die kritische Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken und damit Leben retten. Um das Gerät gut zugänglich zu machen, hat der Heimatverein Littfeld-Burgholdinghausen im Aufhängungsbereich an der Fassade der Kapellenschule den Traufstein entfernt. Eine kurze Schulung zur sicheren Anwendung des Geräts ist bereits in Planung.

Foto: (v.l.) Hans-Albert Jochum vom ehemaligen Männergesangverein Hoffnung Littfeld, Jürgen Roth, Vorsitzender des Heimatvereins Littfeld-Burgholdinghausen, und Bürgermeister Michael Kolodzig vor dem neuen Defibrillator an der Kapellenschule Littfeld. | Foto: Stadt Kreuztal

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