Sorgen um die Siegerländer Standorte von ThyssenKrupp Steel

(wS/spd) Kreuztal 27.09.2024 | Zum Gespräch beim SPD-Ortsverein Kreuztal Hees und Ferndorftal waren Helmut Rink, Rene Scholtissek und Nicole Bender als Arbeitnehmervertreter von ThyssenKrupp Steel sowie Andree Jorgalla, IGMetall Siegen-Wittgensgtein. Anlass war die große Sorge um die Entwicklung bei ThyssenKrupp Steel und um die Arbeitsplätze im Raum Südwestfalen. Neben den rd. 1.000 Arbeitsplätzen bei ThyssenKrupp in Eichen und Ferndorf sind weitere rd. 5.000 Arbeitsplätze bei Zulieferern und im Anlagen- und Maschinenbau betroffen. Die aktuellen Entwicklungen gefährden die Energiewende durch Verschleppen der Investitionen in die Direktreduktionsanlage in Duisburg, die auf Wasserstoffbasis einen Hochofen ersetzen soll und ein Pilotprojekt darstellt. Und die Politik handele sehr zurückhaltend. Es besteht der Eindruck, dass weder Düsseldorf noch Berlin wissen, was hier auf dem Spiel steht. Die Region hat sichtbar keinen Stellenwert bei den zuständigen politischen Gremien in Düsseldorf und Berlin. Vielleicht wissen die Damen und Herren nicht, wo Südwestfalen liegt.

Die Ortsvereinsmitglieder sind sich einig, dass die Mitarbeitenden bei ThyssenKrupp für ihren Kampf um den Erhalt der Standorte in Südwestfalen unsere Solidarität und Unterstützung brauchen und natürlich bekommen.


SPD-Ortsvereins Kreuztal Hees- und Ferndorftal

 

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