Nach Niederschelden nun Mudersbach: Ein „Feuerteufel“ am Werk?

wS/wf.  Mudersbach / Siegen Niederschelden  –  Nach den Brandstiftungen in der Nacht von Sonntag auf Montag in Niederschelden brannte es in der Nacht von Montag auf Dienstag nur 500 Meter weiter auf einem Firmengelände, diesmal aber im Rheinland Pfälzischen Mudersbach.

Da gegen 2:05 Uhr einige widersprüchliche Meldungen auf den Leitstellen der Feuerwehren in Siegen und Montabauer aufliefen, rückten Feuerwehren beider Länder an. Aber auch beim Eintreffen der ersten Kräfte war nicht ganz eindeutig, zu welchem Land nun die brennenden Container zuzuordnen waren.

So übernahmen die Siegener Feuerwehrleute aus Niederschelden und Kräfte der hauptamtlichen Wache Siegen den Erstangriff. Mit 2 C-Rohren mit Trupps unter Atemschutz und einem Wenderohr vom TLF 24/50 bekämpften die Einsatzkräfte den Brand und kühlten zusätzlich rund 10 Meter vom Brandort ein Lager mit zahlreichen Gasflaschen. Das Feuer war dann schnell unter Kontrolle.

Zur Schadenshöhe liegen derzeit noch keine Angaben vor. Die Polizei vermutet, dass ein „Feuerteufel“ sein Unwesen treibt. Eine polizeiliche Fahndung im Nahbereich des Brandortes blieb aber bisher ohne Erfolg.

Fotos: wirSiegen.de

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