Auszahlung des Umweldfond der Stadt Hilchenbach

wS/hi  –  Rathaus Hilchenbach  –  Gegen eine Unterschrift gab es am Dienstag im Ratssaal des Hilchenbacher Rathauses Bares. 200 Euro wurden diesmal wieder auf dem Topf des Umweltfonds der Stadt Hilchenbach ausgezahlt.

Dank der beiden Sponsoren Carl-Kraemer-Stiftung und der Stadtsparkasse Hilchenbach wird das Umweltbewusstsein der Bevölkerung seit Einrichtung des Umweltfonds im März 2006 finanziell unterstützt. „Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger in den nachhaltigen Umweltschutz mitnehmen und einbeziehen.

200 Euro sind ein überschaubarer Betrag und diesen als kleinen Ansporn und Förderung“, erklärte Hilchenbachs Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab. 400 Beratungen hat Oliver Fischer bereits getätigt, seit er im August 2005 eine Qualifizierung als Energieberater gemacht hat.

Im vergangenen Jahr wurde das Angebot 102 Mal in Anspruch genommen. „Im Anbracht der hohen Energiepreise ist ein großes Interesse der Bürger festzustellen, Tipps zum Energiesparen und zu Fördermöglichkeiten zu erhalten“, so Fischer im Gespräch. Somit stehen Klimaschutzmaßnahmen bei den Hilchenbachern aus zweierlei Gründen weiterhin hoch im Kurs. Zum einen ist es der eigene Geldbeutel, zum anderen etwas gutes für die Umwelt zu tun und diese zu schonen. Deutlich wird diese Motivation auch an der hohen Zahl an Förderanträgen. Bisher wurden 103 Projekte mit je 200 gefördert. Für 13 Projekte gab es am Dienstag Kohle.

Birgit und Volkmar Six aus Grund zum Beispiel haben sich eine Solaranlage aufs Dach gesetzt. Durch das damit gewonnene Warmwasser, konnten sie ihren Ölverbrauch von 2000 auf 1000 Liter runterschrauben. Verena und Martin Menn aus Hilchenbach installierten sich eine Pelett-Heizung, Volker Tiepelmann, ebenfalls aus Hilchenbach, eine Sole-Wärmepumpe. Susanne und Rüdiger Stenzel betreiben eine Photovoltaikanlage, ebenso wie Antje und Dirk Nickel aus Dahlbruch. Auch Thorsten und Gabriele Schöler aus Vormwald nutzen die Sonnenenergie zur Stromgewinnung. Marcel Kienitz und Maike Rüb aus Allenbach ließen sich eine Wärmepumpe installieren, Paul Sewelies aus Oechelhausen eine Luft-Wärmepumpe. Ortrud Sinner (Dahlbruch) lies sich eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung einbauten. Genauso wie Silvia und Peter Horn (Hilchenbach) und Rainer Philipp (Hilchenbach). Ein Blockheizkraftwerk nutzt neuerdings Johanna Walter aus Vormwald. Auch Wolfgang Hogenmüller aus Müsen benötigt in Zukunft viel Holz vor der Hütte. Er hat sich einen Holzvergaserkessel einbauen lassen.

Derzeit liegen noch 13 weitere Anträge vor, bei denen der Kostennachweis/Abschluss der Maßnahme noch nicht eingegangen ist. Vorraussetzung für die Gewährung ist, dass es sich um eine Privatperson in Hilchenbach handelt, die nachgewiesenen Kosten einer Maßnahme bei 2.001 Euro liegen und der Abschluss der Maßnahme innerhalb von sechs Monaten durchgeführt wird.

Bildzeile:

Diese Personen erhielten am Dienstag 200 Euro von Hilchenbachs Bürgermeister Hans-Peter Hasenstab (5.v.l.).  

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