Olpe: Unfallflucht aufgeklärt

wS/po  –  Olpe  –  21.12.2012  –  Das Verkehrskommissariat in Olpe konnte jetzt eine Verkehrsunfallflucht aufklären, die sich Ende November auf einem Verbindungsweg zwischen Wenden und Olpe ereignete. Zur Unfallzeit kollidierte ein Pkw auf dem abschüssigen Verbindungsweg mit einer Leitplanke und überschlug sich anschließend auf der Fahrbahn. Beim Eintreffen der herbeigerufenen Polizei gab sich am Unfallort ein 60-jähriger Wendener als Fahrer zu erkennen. Erste Zweifel am Unfallhergang entstanden, weil der Halter des Fahrzeugs der 22-jährige Sohn des 60-Jährigen Wendener war und der 22-Jährige kurze Zeit später schwerverletzt ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Weitere Ermittlungen und Maßnahmen der Polizei, u.a. wurden die Airbags des Unfallfahrzeugs sichergestellt, führten dazu, dass die Wahrheit ans Licht kam. Der 22-jährige Sohn musste auf Grund der erdrückenden Beweislast einräumen, dass er der Unfallfahrer war und sein Vater zur Unfallzeit gar nicht am Unfallort war. Dieser Fall zeigt, dass sich Unfallflucht nicht lohnt. Die Spurensicherung hat sich auch im Bereich der Verkehrsunfallaufnahme in den letzten Jahren immer mehr verbessert. So ist es beispielsweise möglich, an oder in Fahrzeugen DNA-Spuren zu sichern und auszuwerten, um eine Person eindeutig als Fahrer oder Beifahrer zu identifizieren. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, die in einen Unfall verwickelt werden: Bleiben Sie nach einem Verkehrsunfall am Unfallort, machen Sie sich als Unfallbeteiligter bemerkbar oder melden Sie den Unfall umgehend der Polizei, wenn sonst niemand dabei war. Sie machen sich sonst strafbar, gefährden Ihren Führerschein und bekommen unter Umständen Ärger mit Ihrer Versicherung.

Bild: OTS / Polizei

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