Jugendlichen Mut zur Selbstständigkeit machen

wS/sw – Burbach – Rund 30 Schülerinnen und Schüler aus der Region zwischen 13 und 17 Jahren nahmen an der Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Chef?“ teil. Hier wurde ihnen ein Blick hinter die Kulissen erfolgreicher Unternehmen gewährt und sie durften praxisnah kennenlernen, was unternehmerisches Denken heißt. Sie besichtigten die Produktion, testeten Produkte und erhielten natürlich auch Antworten auf ihre Fragen. Ein attraktives nachmittägliches Freizeitprogramm mit Spielen, Klettern und Fliegen rundete das kluge Ferienangebot ab.

Am ersten Tag erhielten die Schülerinnen und Schüler durch den Geschäftsführer Tobias Müller Einblicke in die Spieleentwicklung des Entwicklerstudios Outline Development. Fotos: KM:SI

Am ersten Tag erhielten die Schülerinnen und Schüler durch den Geschäftsführer Tobias Müller Einblicke in die Spieleentwicklung des Entwicklerstudios Outline Development. Fotos: KM:SI

Im Rahmen der Gründerinitiative „Startpunkt57“ möchte die KM:SI GmbH, die Wirtschaftsförderung der Kompetenzregion Mittelstand Siegen-Wittgenstein, mit diesem ganz neuen Angebot bereits jungen Menschen Mut zur Selbstständigkeit machen. Sie sollen erfahren, dass jeder Chef erst einmal klein anfangen musste und sich sein Know-How erst im Laufe der Zeit mit seinen gewonnenen Erfahrungen und Weiterbildungen aufbauen konnte.

Außerdem sollen die Jugendlichen im Sinne der Berufsorientierung Einblicke in verschiedene Branchen bekommen und sehen, welche erfolgreichen Unternehmen es in der Region gibt. Das Sommer-Ferienangebot wird es künftig jährlich mit verschiedenen Firmen unterschiedlicher Branchen aus der Region geben.

Die Teilnehmer des dritten Tages der Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Chef?“ am Siegerland-Flughafen mit dem Geschäftsführer der dort ansässigen Helikopterflugschule kayfly, Kay Stabenow, und den Organisatoren von "Startpunkt57".

Die Teilnehmer des dritten Tages der Veranstaltungsreihe „Wie werde ich Chef?“ am Siegerland-Flughafen mit dem Geschäftsführer der dort ansässigen Helikopterflugschule kayfly, Kay Stabenow, und den Organisatoren von „Startpunkt57“.

In diesem Jahr konnten die Schülerinnen und Schüler bei der Firma CONZE Informatik GmbH Eindrücke in neueste IT-Technologien gewinnen. Das multidisziplinäre CONZE-Team aus Informatikern, Designern und Usability-Experten entwickelt Benutzeroberflächen mit attraktiver Grafik und perfekter Integration in vorhandene Softwareumgebungen. Zusammen mit Prokuristin Stephanie Gierelt und Entwicklungsleiter Magnus Theile wurden Systeme mit innovativer Gestensteuerung ausprobiert und der Weg zu einem fertigen Softwareprodukt genauer unter die Lupe genommen. Praktisch ging es auch bei Tobias Müller zu.

Der Geschäftsführer des Spieleentwickler-Studios Outline Development stellte seine kompletten Räumlichkeiten zur Verfügung, damit die Jugendlichen die Videospiele aus dem Hause Outline Development auf Herz und Nieren prüfen konnten. Der geschäftsführende Gesellschafter der Reinhard Krückemeyer GmbH & Co. KG, Jan Krückemeyer, gewährte den interessierten Jugendlichen Einblicke in die Fertigung von Klebebändern und Schleifmitteln und verdeutlichte mit einem Innovationsworkshop, wie neue Produktideen entstehen.

Besichtigung der Klebebandfertigung der Reinhard Krückemeyer GmbH & Co. KG in Wilnsdorf mit geschäftsführendem Gesellschafter Jan Krückemeyer im Rahmen der Veranstaltungsreihe für Jugendliche „Wie werde ich Chef?“.

Besichtigung der Klebebandfertigung der Reinhard Krückemeyer GmbH & Co. KG in Wilnsdorf mit geschäftsführendem Gesellschafter Jan Krückemeyer im Rahmen der Veranstaltungsreihe für Jugendliche „Wie werde ich Chef?“.

Nachdem sich die Jugendlichen im Kletterwald austoben konnten und auch dort vom Geschäftsführer Sascha Hoffmann erfahren durften, wie er auf die Idee der Kletterwald-Gründung gekommen ist, bot der dritte und letzte Tag der Veranstaltungsreihe ein besonderes Highlight: Die Jugendlichen bekamen die Gelegenheit, die Existenzgründer-Region Siegen-Wittgenstein einmal von oben zu sehen.

Auch der Geschäftsführer des Siegerland-Flughafens Henning Schneider unterstützte das Angebot und bot den Schülern mit der Ermöglichung einer Rundtour über den Flughafen und einem Besuch im Tower ein besonderes Erlebnis.

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