"Runder Tisch" vermittelt Aufbruchstimmung

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(wS/sp) Siegen – Am Mittwochvormittag sind planmäßig Vertreter der heimischen Wirtschaft und Politik zusammengekommen, um die Weichen für eine positive Entwicklung der Sportfreunde Siegen zu stellen. Der Tenor aus diesem „Runden Tisch“ ist positiv: Das Treffen stellt ein Signal der grundsätzlichen Solidarität gegenüber den Siegener Sportfreunden und ein Bekenntnis zu Spitzenfußball in der Region dar.

Zu Beginn stellte Prof. Dr. Julia Naskrent (FOM Siegen), die seit kurzem die Sportfreunde als ehrenamtliche Beraterin unterstützt (wir berichteten), die Bedeutung des Fußballs als Imageträger für die Region dar. Landrat Paul Breuer befürwortete das Ziel der Siegener, dass das zukünftige wirtschaftliche Gerüst der Sportfreunde auf einer Vielzahl von Unterstützern basieren soll. „Die aktuelle Situation ist eine Chance, aus der ein neues Image mit regionaler Bodenständigkeit und Verbundenheit erwachsen kann“, sagte er.

„Verpflechtung zwischen Verein und Firmen“

„Zukünftige Sponsoren werden einen schuldenfreien Verein mit einem klaren sportlichen und wirtschaftlichen Konzept unterstützen“, so Breuer weiter. Das sportliche Konzept stellte Cheftrainer Matthias Hagner im Rahmen der Sitzung kurz vor. Dieses sieht Leistungssport sowie Ausbildung bzw. Erwerbstätigkeit der Spieler vor und „bietet damit die Chance zu einer stärkeren regionalen Verflechtung zwischen Sportfreunde Siegen und Unternehmen bietet“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Sportfreunde-Geschäftsführer und Vereinsvorsitzende Ulrich Steiner konnte sich über ein "Signal der Solidarität" aus Wirtschaft und Lokalpolitik empfangen. Archiv-Foto: wirSiegen.de

Der Sportfreunde-Geschäftsführer und Vereinsvorsitzende Ulrich Steiner konnte sich über ein „Signal der Solidarität“ aus Wirtschaft und Lokalpolitik empfangen. Archiv-Foto: wirSiegen.de

Ulrich Steiner, Vorstandsvorsitzender der Sportfreunde Siegen und Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH, erläuterte das wirtschaftliche Konzept sowie den zukünftigen Finanzbedarf des Vereins ab der Saison 2014/2015, um den Spielbetrieb in der Regionalliga West aufrechtzuhalten. Die anschließende Diskussion unter den Teilnehmern basierte auf einer ganzheitlichen Betrachtung der Sportfreunde Siegen im Hinblick auf ihr Potenzial für das Regionalmarketing und als „Leuchtturmprojekt für eine attraktive Arbeitnehmerregion“.

„Leuchtturm für Arbeitnehmerregion“

Man war sich einig, dass das Zukunftskonzept der Sportfreunde Siegen unterstützungswürdig sei und traf bereits eine erste Vereinbarung zu einer gemeinschaftlichen Förderung. Die Teilnehmer des Treffens sind bemüht, sich in ihrem eigenen Umfeld für die Sportfreunde Siegen stark zu machen. Konkrete nächste Schritte zur Sicherstellung einer positiven Weiterentwicklung wurden weiterhin festgehalten sowie ein nächster Termin zur Fortsetzung der Koordination festgelegt.

Siegens Bürgermeister Steffen Mues lobte indes die positive Grundstimmung: „Der Konsens und die Befürwortung eines abgestimmten Vorgehens von zentralen Schlüsselpersonen in der Region zur Förderung der Sportfreunde Siegen stellt in meinen Augen einen wichtigen Meilenstein dar, den wir heute erzielt haben“, meinte das Stadtoberhaupt.

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