"Schülerticket": Konsens und Unterstützung

(wS/sw) Siegen – „Es ist unser Ziel, für alle Schülerinnen und Schüler in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe ein kostenloses Schülerticket ausgeben zu können, das diese 24 Stunden am Tag innerhalb des gesamten Netzes des Verkehrsgemeinschaft Westfalen-Süd (VGWS) nutzen können. Diese neue familien- und jugendpolitische Komponente ist für uns von großer Bedeutung. Für uns ist es jetzt wichtig, die Fahrbeziehungen der Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs zu erkunden und eine valide Datenbasis zu schaffen“, fasste Landrat Paul Breuer zusammen.

KreisSiegenEr war zu einem gemeinsamen Gespräch mit den Schülervertretern, Vertrauenslehrern und Schulleitern der vier Berufskollegs des Kreises Siegen-Wittgenstein ins Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung gekommen. Hier wurden die Hintergründe und Möglichkeiten des neuen, kostenlosen Schülertickets besprochen und gemeinsam mit Günter Padt, Geschäftsführer ZWS Zweckverband Personennahverkehr Westfalen-Süd, erklärte Landrat Breuer, warum die Einführung des neuen Tickets für die Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs erst zum Halbjahreswechsel 2014/2015 erfolgen kann.

Am Ende der Diskussion sagten die Schülervertreter, Vertrauenslehrer und die Schulleiter zu, sich um die Austeilung und Bearbeitung der Fragebögen unter den Schülerinnen und Schülern zu kümmern. Das Ticket, das zum Schuljahresbeginn 2014/2015 in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe eingeführt wird, steht am Freitag dieser Woche zur Entscheidung durch den Kreistag an.

Entgegen den Vorstellungen des Kreises, für alle Schüler und Auszubildende das Schülerticket zum Schuljahreswechsel 2014/2015 einzuführen, konnte in den Verhandlungen mit der VGWS nur eine Stufenlösung erreicht werden. Eine direkte Einbeziehung der Vollzeitschüler der Berufskollegs in die erste Stufe nicht möglich, da für die Schülerschaft der Berufskollegs valide Daten bezüglich der Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel fehlen.

Mit Hilfe eines Fragebogens, der in den nächsten Wochen an die Schülerinnen und Schüler verteilt wird, soll erfasst werden, wie deren Nutzungsverhalten von Bus und Bahn ist. Nach Auswertung dieser Daten können dann erneute Verhandlungen zwischen dem ZWS und den Verkehrsunternehmen bezüglich des Schülertickets für die Berufskollegs aufgenommen werden.

„Je höher die Rücklaufzahlen sind, desto valider sind die Grundlagen für die Einführung des neuen Angebotes!“, betont Breuer. Dafür wollen die Gesprächsteilnehmer in ihren jeweiligen Schulen nun werben, damit auch die Schülerinnen und Schüler der Berufskollegs zum Halbjahreswechsel das kostenlose Schülerticket nutzen können.

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