24 Stunden Feuerwehrtag

(wS/oo) Hilchenbach-Dahlbruch. Schon öfters hatte die Jugendfeuerwehrwarte Stefan Jaeger, Katherina Völkel, Britta Neuhaus, Thorsten Flender und Andreas Horn mit den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Dahlbruch einen 24 Stunden Feuerwehrtag eingelegt, wie es auch in den großen Berufsfeuerwehren ist. Hierbei sind die Jungen und Mädchen quasi 24 Stunden im Einsatz. Mit Spiel, Spaß, realistisch dargestellten Einsätzen und Schlaf – wenn daran überhaupt zu denken war. Erstmalig jedoch fand dieser 24 Stunden Berufsfeuerwehrtag mit den Jugendlichen des Jugendrotkreuzes Hilchenbach statt. 26 Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Dahlbruch und 11 Kinder vom Jugendrotkreuz Hilchenbach die unter Leitung von Verena Menn, Melanie Klafack, Lisa Viereck, Jonas Sobotka, Martin Menn und Dominik Elezi standen, waren für diese Gemeinschaftsarbeit jeweils in ihren eigenen Unterkünften, sprich dem Feuerwehrgerätehaus Dahlbruch und Rot Kreuz Heim Hilchenbach untergebracht.

JFW-JRK28Gemeinsam wurden Feuerwehr und Jugendrotkreuz alarmiert und fuhren zu den Einsätzen. Und schon wenige Minuten nachdem sie versuchten sich häuslich einzurichten, erfolgte der erste Alarm. Auf einem Verbindungsweg hinter dem Allenbacher Friedhof war es zu einem „Verkehrsunfall“ gekommen bei dem ein Jogger mit einem Radfahrer kollidiert war. Hinzu kam, dass eine Puppe unter einem Pkw eingeklemmt war und befreit werden musste. Die medizinische Versorgung übernahmen die Ersthelfer des Jugendrotkreuzes während die Mitglieder der Jugendfeuerwehr das Fahrzeug mit einem hydraulischen Hebekissen anheben musste um so den Verletzten zu befreien. Wieder in den Unterkünften eingetroffen hofften die Kinder und Jugendlichen dass nun Ruhe einkehren sollte, doch dies dauerte nicht lange. Denn gegen 21:30 Uhr ertönte der Alarm erneut und es musste auf dem Altenberg bei Müsen eine vermisste Person gesucht und gefunden werden. Das Gelände wurde als Menschenkette durchkämmt und die vermisste Person auch schnell gefunden. Es war fast Mitternacht als endlich das Abendessen eingenommen werden konnte. Doch an Schlaf war hier nicht zu denken, denn bis kurz vor halb 4 Uhr morgens war aus den Räumen wo die Einsatzkräfte schlafen sollten, noch viel Gemurmel und Ge-tuschel zu hören. Schließlich wurden alle vom Schlaf übermannt und am frühen Morgen konnte dann auch das Frühstück eingenommen werden. Drei weitere Einsätze gab es noch für die DRK und Feuerwehr Nachwuchskräfte zu absolvieren. Bei der ehemaligen Schule in Dahlbruch wurden die Zelte aufgeschlagen und es wurden dort Löschangriffe durchgeführt. Für die Jungen und Mädchen waren dies 24 spannende Stunden und sie erlebten einmal hautnah wie es auf einer Berufsfeuerwache oder Rettungswache zugehen kann. Wie sagte es der kleine Jonas treffend: „Es war toll und spannend und wir können das ja nochmal machen, aber am kommenden Samstag da kann ich nicht“. Vermutlich haben die Kleinen anschließend erst einmal 24 Stunden geschlafen und träumten von ihrem Erlebten.

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Fotos: wirSiegen

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