Auszubildende machen sich für internationales Umfeld fit

(wS/si) Siegen. “Es schadet im Leben nicht, wenn man mehr zu Ende gemacht hat als die Fahrschule.“, zitierte Jutta Rathmann von der IHK Siegen den ehemaligen Außenminister Guido Westerwelle. In einer kleinen Feierstunde erhielten die Absolventen der Zusatzqualifikation Europakaufmann/-frau die Zeugnisse. Kaufmännische Auszubildende mit Interesse an einer internationalen Zusatzqualifikation können parallel zur Berufsausbildung diesen zweijährigen Bildungsgang am Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung besuchen. Sie erhalten an einem oder zwei Abenden pro Woche zusätzlichen Unterricht in den Fächern Außenhandel, Internationales Marketing, Wirtschaftsenglisch sowie in einer zweiten Fremdsprache. Außerdem erwerben sie den Europäischen Computerführerschein. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung erhalten die Absolventen dann entsprechende mit der IHK abgestimmte Zertifikate.

Europakaufleute

Investitionen in Bildung lohnen sich. Auszubildende haben die Zusatzqualifikation Europakaufmann erworben. (Foto: Berufskolleg)

Für Jutta Rathmann von der IHK der richtige Weg: „Investitionen in Bildung werfen eine hohe Rendite ab, das gilt besonders für Ihre gerade absolvierte Zusatzqualifikation. Das ist hilfreich für Sie und vor allem für Ihre Arbeitgeber.“ OStD Karl H. Bremer erinnerte in einer kurzen historischen Replik an den Beginn des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren und den schrecklichen Folgen für die Völker in Europa. Das Beherrschen der Fremdsprachen sei der Schlüssel für das Verstehen der Kulturen und des friedlichen Miteinanders. Dazu könne die Ausbildung zum Europakaufmann beitragen.

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