Brase und Heinrichs auf dem Hachenberg zu Gast

(wS/bw) Erndtebrück. Die Wahlkreisabgeordneten Willi Brase (MdB), und Falk Heinrichs (MdL) nutzten die sitzungsfreie Zeit im Bundes- und Landtag, für einen gemeinsamen Besuch am Luftwaffenstandort Erndtebrück.

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.Willi Brase (l.) und Falk Heinrichs (r.) besuchten den Einsatzführungsbereich 2
und wurden von Oberst Martin Krüger (M.) empfangen. (Foto: Alexander Kehle)

Qualität der Ausbildung sichern und weiter steigern

Nach einem Gespräch mit Oberst Martin Krüger, dem Kommandeur des Einsatzführungsbereichs 2, folgte im Anschluss ein Vortrag zum Auftrag des Einsatzführungsdienstes der deutschen Luftwaffe sowie den damit im speziellen für den Einsatzführungsbereich 2 verbundenen Aufgaben. Kommandeur Krüger ging hierzu zunächst selbst auf die neuen Strukturen am Luftwaffenstandort Erndtebrück ein. Anschließend verdeutlichte Oberstleutnant Dietrich Grodd im Rahmen seiner Ausführungen, den kontinuierlichen Anpassungsprozess zur Qualitätssicherung und weiteren Qualitätssteigerung innerhalb des Lehr- und Verfahrenszentrums. In diesem Zusammenhang thematisierte er auch den geplanten Neubau der Ausbildungs-, Test- und Trainings- Einrichtung (ATT). In diesem Gebäudekomplex werden künftig alle Ausbildungsgänge, die derzeit als Interimslösungen noch in verschiedenen Gebäuden über den Hachenberg verteilt sind, auch infrastrukturell vereint sein. Das umfassende Ausbildungsangebot werden die Erndtebrücker künftig auch mit anderen Nationen international ausbauen.

Sehr gute Ausbildungseinrichtungen

Im Anschluss besichtigten die heimischen Politiker zwei der modernen Simulationsanlagen. Im Haus 16, in dem die Lizenzausbildung der „Master Controller“ stattfindet, nutzten Brase und Heinrichs sogar die Möglichkeit sich selbst einmal an den Simulator zu setzen. „Sehr gute Ausbildungseinrichten“, so lautete zumindest das Fazit von Willi Brase, der zugleich betonte, dass er die in der Hachenberg-Kaserne gewonnenen Eindrücke gerne auch an Mitglieder des Verteidigungsausschusses weitergeben möchte.

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Willi Brase (v.) und Falk Heinrichs (M.) besuchten in Begleitung von Oberst
Martin Krüger (r.) auch den Simulator für die Ausbildung der „Master Controller“. (Foto: Alexander Kehle)

Fracking, Breitbandnetz und Verkehrsanbindung

Im abschließenden Gespräch im Kasino wurden durch die dort versammelten Soldaten dann vielfältige Themen direkt angesprochen. Dabei hakten die Soldaten insbesondere zum Fracking, zur Versorgung der Region mit Breitbandnetz und der Verkehrsanbindung nach. „Für mich ist der Einstieg in die Südumgehung Kreuztal der entscheidende Punkt“ stellte Willi Brase im Zusammenhang mit dem Thema Route 57 fest. Falk Heinrichs erklärte hierzu, dass aus seiner Sicht „In der Vergangenheit zu lang an der Maximalforderung festgehalten wurde“. Zum Abschluss der Veranstaltung fragte Oberst Krüger die beiden Politiker noch nach ihrem Tipp zum Ausgang des Finales der Fußballweltmeisterschaft. Hier waren sich Brase (3:1) und Heinrichs (2:0) einig, dass das deutsche Team klar gewinnen wird. Sie hatten am Ende richtig gelegen, wenn auch nicht in der Höhe des Sieges.

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