4 Millionen Euro für Projekte im Kreis Siegen-Wittgenstein

(wS/red) Siegen 20.01.2016 Verkehrsminister Michael Groschek hat inzwischen das Erhaltungsprogramm für die Landesstraßen in Nordrhein-SPD_LogoWestfalen für das Jahr 2016 vorgestellt. 115,5 Millionen Euro werden landesweit für Erhaltungsmaßnahmen bereitgestellt. „Das sind nochmals etwa 15 Millionen Euro mehr als 2015. Seit dem Regierungsantritt der rot-grünen Koalition 2010 wurde der entsprechende Etatansatz schrittweise von 73 Millionen auf nunmehr über 115 Millionen Euro erhöht“, erklärten die heimischen SPD-Landtagsabgeordneten Falk Heinrichs und Tanja Wagener und fügten hinzu: „Mit dieser Politik stellen wir sicher, dass einer weiteren Verschlechterung unseres Landesstraßennetzes entgegengewirkt wird. Der in diesem wichtigen Bereich bestehende Investitionsrückstau muss mittelfristig aufgelöst werden.“

Im Kreisgebiet Siegen-Wittgenstein sieht das Erhaltungsprogramm für 2016 Investitionen in Höhe von insgesamt 4 Millionen Euro vor. Mit diesem Geld sollen sechs Vorhaben finanziert werden. Im einzelnen sind folgende Maßnahmen geplant:

L 512 – Ortsdurchfahrt Freudenberg, Deckenerneuerung
Baulänge: 2,838 Kilometer / Kosten: 700.000 Euro

L 562 – Wellersbergtunnel in Siegen, Instandsetzung
Kosten: 500.000 Euro

L 719 – Netphen-Walpersdorf bis Abzweig L 720, Oberbauerneuerung
Baulänge: 4,135 Kilometer / Kosten: 300.000 Euro

L 722 – Ortsdurchfahrt Wilnsdorf-Gernsdorf, Oberbauerneuerung
Baulänge: 1,530 Kilometer / Kosten: 800.000 Euro

L 877 – Bad Berleburg-Elsoff, Brückenerneuerungen
Baulänge: 0,050 Kilometer / Kosten: 700.000 Euro

L 903 – Bad Laasphe-Puderbach bis Bad Berleburg-Richstein, Oberbauerneuerung
Baulänge: 4,782 Kilometer / Kosten: 1.000.000 Euro

„Dieses Geld ist gut angelegt. Es steht außer Frage, dass der Zustand unserer Landesstraßen an vielen Stellen immer noch besorgniserregend ist. Die SPD-Landtagsfraktion wird sich innerhalb der Regierungskoalition weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass diesem Handlungsbedarf auch künftig im Rahmen der haushaltspolitischen Möglichkeiten Rechnung getragen wird“, betonten Tanja Wagener (MdL) und Falk Heinrichs (MdL) abschließend.

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