Lokalliberalen-Tour führte in die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn

Freie Demokraten Siegen-Wittgenstein besuchten Verteidigungsministerium und Vereinte Nationen

(wS/red) Siegen-Wittgenstein/Bonn 17.11.2016 | Im Zuge einer Seminarreise, die Hauptmann Sebastian Linke, Referent der Bundeswehr für Sicherheitspolitik, organisierte und durchführte, besuchten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein kürzlich die ehemalige Bundeshauptstadt Bonn. Ziel waren Informationsbesuche im ersten Dienstsitz des „Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg)“ auf der Hardthöhe und im „Regionalen Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC)“.

Das Stück Berliner Mauer am Besucherzentrum des „Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg)“ auf der Hardthöhe, erinnert an den zweiten Amtssitz des Ministeriums in Berlin. Im Zuge einer Seminarreise besuchten die Freien Demokraten SiegenWittgenstein kürzlich auch das BMVg in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn.

Das Stück Berliner Mauer am Besucherzentrum des „Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg)“ auf der Hardthöhe, erinnert an den zweiten Amtssitz des Ministeriums in Berlin. Im Zuge einer Seminarreise besuchten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein kürzlich auch das BMVg in der ehemaligen Bundeshauptstadt Bonn.

Fortschreitende Verankerung der Vereinten Nationen in Bonn

Das Regionale Informationszentrum der Vereinten Nationen vermittelt in der Regel Referenten, die in Deutschland bei Seminaren, Konferenzen, Karrieremessen und Informationsveranstaltungen über die Arbeit der UNO vortragen. „Die Anfrage ist riesig!“ stellte Hauptmann Linke schon bei der Vorbereitung der Reise fest. Für einige wenige Gruppen besteht darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, den UN Campus in Bonn für einen Vortrag über die Arbeit der Bonner UNO-Organisationen zu besuchen. „Wir freuen uns sehr, dass uns diese Möglichkeit eingeräumt wurde und wir so im Zuge eines äußerst informativen Seminars deutlich mehr über den wichtigen UN-Standort in Bonn erfahren durften“, stellt Peter Hanke, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP fest. Im Rahmen seines Vortrages ging Senior Advisor, Harald Ganns, ehemaliger Botschafter in Niger und Südafrika sowie von 2001 bis 2007 Sonderbeauftragter des Auswärtigen Amtes für die Betreuung der UN Organisationen mit Sitz in Bonn, insbesondere auf die Arbeit der UNO in Bonn ein. In der Folge referiert und diskutiert der ehemaliger Botschafter mit den Freidemokraten aber beispielsweise auch über die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) der Organisation.

Im Rahmen einer Seminarreise besuchten die Freien Demokraten SiegenWittgenstein kürzlich unter anderem auch das „Regionale Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC)“ in Bonn.

Im Rahmen einer Seminarreise besuchten die Freien Demokraten Siegen-Wittgenstein kürzlich unter anderem auch das „Regionale Informationszentrum der Vereinten Nationen für Westeuropa (UNRIC)“ in Bonn.

Bereits seit 1951 haben Organisationen der Vereinten Nationen ihren Sitz in Bonn. Allerdings ist die Zahl und Vielfalt der Organisationen seit 1996 enorm angestiegen. Das Fundament des Campus bilden die Wahrzeichen der ehemaligen Parlamentsgebäude der Bundesrepublik Deutschland, das „Alte Abgeordnetenhochhaus” und der „Lange Eugen”. Hinzu kommt ein internationales Konferenzzentrum in unmittelbarer Nachbarschaft. Seit der offiziellen Eröffnung des UN Campus im Juli 2006 sind 19 Organisationen der Vereinten Nationen in den „Langen Eugen“ eingezogen. Nach dem Umbau des „Alten Abgeordnetenhochhauses“ zogen auch die meisten Beschäftigten des weltweit beachteten Klimasekretariates im Jahre 2013 in den UN Campus. Ein weiteres Bürogebäude ist im Bau, um die noch im ursprünglichen UN-Sitz „Haus Carstanjen“ arbeitenden Beschäftigten aufzunehmen. „Für mich, als überzeugte Liberale, ist die fortschreitende Verankerung der Vereinten Nationen in Bonn, ein wertvolles Zeichen gelebter internationaler Kooperation, die der weiteren Zusammenarbeit nur förderlich sein kann“, verdeutlicht Manuela Rohde, Kandidatin der Freien Demokraten für die Landtagswahl 2017.

Beste Reklame in Sachen Bundeswehr

„Das Bundesministerium der Verteidigung ist das zentrale Führungselement der Bundesministerin als Inhaberin der Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte im Frieden sowie als Ressortchefin der Bundeswehrverwaltung“, verdeutlicht Hauptmann Linke gleich zu Beginn des Besuchs. Der erste Dienstsitz befindet sich immer noch auf der Hardthöhe in Bonn, der zweite Dienstsitz im Bendlerblock in Berlin. Beim Rundgang vom alten zum neuen Gebäudekomplex geht der Referent für Sicherheitspolitik auch auf die Geschichte des, zu den jüngeren Ministerien der Bundesregierung gehörenden Ministeriums ein. Erst im Juni 1955 wurde die sogenannte „Dienststelle Blank“ (Anm. d. Red.: benannt nach Theodor Blank, der 1950 „Beauftragter des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen“ wurde) in das „Bundesministerium für Verteidigung“ umgewandelt. Welche Aufgaben hat die Bundeswehr? Was leisten die Soldatinnen und Soldaten? Wie sehen die Grundzüge deutscher Sicherheits- und Verteidigungspolitik aus? Fragen, auf die, der Hauptmann beim Besuch am ersten Dienstsitz eingeht und mit den Liberalen später auch noch angeregt diskutiert. „Das war beste Reklame in Sachen Bundeswehr!“, stellt Manuele Rohde zum Abschluss der Veranstaltung fest.

Fotos: Freie Demokraten Siegen-Wittgenstein

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