Schachverein Weidenau/Geisweid schafft Sensation im NRW-Pokal

(wS/red) Siegen 04.04.2017 | In der Vorrunde des NRW-Mannschaftspokal gelang dem Schachverein Weidenau/Geisweid eine wahre Sensation. Nachdem in der ersten Begegnung mit den Bergischen Schachfreunden ein ungefähr ebenbürtiger Gegner geschlagen wurde, wartete in der nächsten Runde eine eigentlich unüberwindliche Hürde.

Die erfolgreiche Pokalmannschaft des SV Weidenau/Geisweid gegen Solingen: Michael Meinhardt, Patrick Scholl, Johannes Karthäuser und Sebastian Send (von oben links nach unten rechts) Foto: Uwe Eckardt,

Die Schachgesellschaft Solingen ist amtierender deutscher Meister und Titelverteidiger des Pokals auf NRW-Ebene. Doch das ungleiche Duell begann vielversprechend. Am ersten Brett konnte Sebastian Send gegen den Internationalen Meister Jörg Wegerle ein remis erlangen, am vierten Brett gelang Patrick Scholl gegen Andreas Peschel selbiges. An Brett drei musste Michael Meinhardt leider eine Niederlage gegen den Fide-Meister Oliver Kniest quittieren. Doch Johannes Karthäuser, der schon in der Vorrunde den Sieg sicher gestellt hatte, konnte an Brett zwei seine Partie nach über 6 Stunden Spielzeit gegen Fide-Meister Thomas Michalczak gewinnen, und so den 2-2 „Sieg“ unter Dach und Fach bringen.

Im Pokal ist bei Gleichstand der Sieg am höheren Brett ausschlaggebend, so dass der SV Weidenau/Geisweid nun völlig überraschend im Achtelfinale steht. Weitere Informationen unter www.weidenau-geisweid.de

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