Vorbereitungen der Reaktivierung des Kredenbacher Krankenhauses laufen auch Hochtouren

(wS/si/oe) Kreuztal 24.03.2020 | Zu einem Pressetermin lud der Kreis Siegen-Wittgenstein in das ehemalige Krankenhaus der Diakonie in Kredenbach ein. Die Kreise Siegen-Wittgenstein und Olpe wollen gemeinsam das ehemalige Diakonie-Krankenhaus in Kredenbach zeitweise reaktiveren.

Im absoluten Notfall können hier über 100 Patienten versorgt werden.  „Damit wollen wir uns auf den Fall vorbereiten, dass die Kapazitäten in den bestehenden Kliniken nicht ausreichen, um alle Corona-Patienten möglichst optimal intensivmedizinisch versorgen zu können“, betonen die beiden Landräte Andreas Müller (Siegen-Wittgenstein) und Frank Beckehoff (Olpe): „Diese Maßnahme ist ein weiterer Baustein, um uns auf Szenarien vorzubereiten, von denen wir alle hoffen, dass sie nicht eintreffen werden, die wir aber gleichwohl in anderen Ländern Europas erleben.“

Das Krankenhausgebäude in Kredenbach ist insgesamt in einem guten Zustand. Es bietet Platz für etwas über 100 Patienten. Das Gebäude ist auch deshalb als Ausweichkrankenhaus besonders gut geeignet, weil es eine funktionsfähige zentrale Sauerstoffversorgung besitzt und ein Röntgengerät, das wieder aktiviert werden kann.

Im nächsten Schritt werden jetzt die Patientenzimmer mit Betten, Matratzen und weiteren Möbeln ausgestattet.

Fotos: Andreas Trojak / wirSiegen.de

 

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