(wS/bu) Burbach 30.08.2025 | Entwarnung für Burbach, Wahlbach und Würgendorf. Am Samstag lagen den Burbacher Gemeindewerken und dem Gesundheitsamt des Kreises Siegen-Wittgenstein die Laborergebnisse zur jüngsten Beprobung des Trinkwassers in den drei Ortsteilen vor. Demnach wurde der Erreger Pseudomonas aeruginosa zum zweiten Mal in Folge nicht nachgewiesen. Das Gesundheitsamt hebt darum das Abkochgebot für die Dörfer Burbach, Wahlbach und Würgendorf mit sofortiger Wirkung auf. Auch in diesen Orten kann dem Wassernetz nun wieder bedenkenlos Wasser zum Trinken, zum Waschen von Obst, Gemüse und Salat sowie zum Zähneputzen etc. entnommen werden.
Am 13. August war die Belastung des Trinkwassers mit dem auch als „Pfützenkeim“ bekannten Keim Pseudomonas aeruginosa im Rahmen einer Beprobung im Zuge von Baumaßnahmen in Wahlbach festgestellt worden. Gemeindewerke und Kreis-Gesundheitsamt hatten daraufhin sofort gehandelt.
Ein Abkochgebot für Burbach, Wahlbach, Würgendorf, Lippe und Lützeln wurde umgehend angeordnet. Einrichtungen in denen sich vulnerable Personengruppen befinden (Seniorenheime, Kindertagesstätten) wurden direkt kontaktiert. Die Öffentlichkeit wurde über die Gemeinde-Homepage, die sozialen Medien, über die Warnapps NINA und Katwarn sowie über die lokale Presse informiert.
Seither wurden regelmäßige Spülungen und Messungen durchgeführt sowie Maßnahmen zur
Desinfektion ergriffen. Am 21. August konnte für die Orsteile Lippe und Lützeln Entwarnung
gegeben werden, für die das Abkochgebot vorsorglich angeordnet wurde. Im Wassernetz der beiden
Dörfer und im einspeisenden Hochbehälter war zu keiner Zeit eine Verkeimung mit Pseudomonas
aeruginosa festgestellt worden. Nun bestätigen die Laborergebnisse, dass die getroffenen
Maßnahmen gegen Pseudomonas aeruginosa in den vormals belasteten Versorgungszonen
Burbach, Wahlbach und Würgendorf erfolgreich waren und der Keim neutralisiert wurde.
Ungeachtet dessen setzen die Gemeindewerke diese Maßnahmen in enger Absprache mit dem
Kreis-Gesundheitsamt vorsorglich noch für einige Zeit fort. Das Wassernetz in den drei betroffenen
Ortsteilen wird zunächst weiterhin desinfiziert. Hierbei kann es zu einem wahrnehmbaren
Chlorgeruch und Chlorgeschmack im Wasser und an den Entnahmestellen (Wasserhähne, Duschen
etc.) kommen. Außerdem werden weiterhin regelmäßige Messungen des
Desinfektionsmittelgehalts sowie Spülungen des Leitungsnetzes durchgeführt.
