(wS/Red) Kreuztal, 14.01.2026 | Ceven Klatt redet Klartext
Was sagte Ceven Klatt in der Pressekonferenz in der Dreifachhalle am Montag. Wie sieht er die Situation, wo findet er Ansätze für Verbesserungen, was wird probiert und was MUSS klappen. Wir haben das Ganze mal zusammengefasst.
CEVEN: Wir müssen eine Kursänderung vornehmen, es geht nicht ohne, und ich muss da auch bei mir anfangen. Ich muss mich im Umgang mit der Mannschaft wieder verändern, um die Ziele wirklich zu erreichen, die wir haben. Wir müssen schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur kommen. Das heißt, Punkte holen, und wir dürfen nicht in Ausreden oder Ausflüchte verfallen, was das Personal betrifft, dazu stehe ich auch.

Man hat den Jungs angemerkt, dass da Druck aufgekommen ist. Wir befinden uns im Leistungssport, da gehört das dazu, und ich muss der Mannschaft den Eindruck vermitteln, wie man Druck auch als positives Element nutzen kann und wie wir ihn leistungssteigernd nutzen können. Vielleicht schaffen wir es ja, nicht immer in der letzten Minute oder in den letzten drei Minuten ein Spiel entscheiden zu müssen, sondern ein Spiel mal in die Richtung zu bringen, dass wir das zum Ende raus strecken und nicht immer zum Krimi machen.

Es wird schon einige Umstellungen geben, auf die wir uns jetzt in der Vorbereitung konzentrieren wollen. Mit einem klaren Plan müssen wir im Tempospiel aus unserer starken Abwehr heraus, mit den guten Torhütern dahinter, noch konsequenteren Erfolg praktizieren. Wir müssen einfach ein bisschen mehr Kapital aus unserer gesunden Abwehr ziehen.
Wir müssen das Spiel insofern vereinfachen, dass es weniger fehleranfällig ist beziehungsweise den Spielen weniger Möglichkeiten gibt, Fehler zu machen. Wir haben nicht die Zeit dafür, das ist mir klar. Wir haben vier, fünf Wochen für diese Vorbereitung, und es werden intensive vier, fünf Wochen. Wir haben alle Zeiten, die irgendwo frei waren, gestrichen. Die Jungs werden auch am Wochenende Samstag und Sonntag trainieren.

Wir nutzen alles, was wir zur Verfügung haben, um dann gegen Krefeld mit einem guten Spiel zu starten, denn es kann ein richtungsweisendes Spiel werden. Das baut nochmal mehr Druck auf, aber wenn man mit einem Erfolgserlebnis startet, ist das gut für den Kopf. Wir haben Phasen, wo wir dem Gegner deutlich überlegen sind und diese Phasen müssen wir dann länger und besser nutzen. Wir haben fünf, sechs Spiele, da sind wir 50 Minuten besser und verlieren fünf, sechs Spiele in 10 Minuten, das darf ganz einfach nicht sein.

Die Mannschaft ist auch in der jetzigen Konstellation und auch ohne noch jemanden holen zu wollen gut genug, um mehr Punkte zu holen, als wir das bisher getan haben. Hätten wir etwas besser machen können, hätte ich etwas besser machen können, dann hätten wir auch die Chance gehabt, Punkte zu holen. Daran müssen wir uns messen lassen am Ende an den Punkten, und ich bin, um das abzuschließen, 100 % davon überzeugt, dass wir es besser machen können und besser machen werden.
Dieses Dreigestirn will den TuS wieder in die richtige Spur führen. Sie sind die Macher, Denker und Lenker in diesem unseren Verein. Familie Ferndorf- Familie TuS, so soll es sein, so soll es bleiben.
DAS IST FERNDORF – DAS BIST DU

Fotos: Andreas Domian
Bericht (Zusammenfassung): Peter Trojak






