(wS/ots) Siegen 19.05.2026 | Am heutigen Dienstagmorgen (19. Mai) führte der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Geschwindigkeitsmessungen in der Känerbergstraße durch. Das Gerät war gerade aufgebaut, als es plötzlich in das Messfahrzeug einen Alarm sendete.
Die Mitarbeiterin des Verkehrsdienstes wurde unmittelbar danach durch eine aufmerksame Zeugin angesprochen. Die Frau gab an, dass sie gesehen habe, wie ein Mann zu Fuß zum Radargerät gegangen sei. Dann habe er plötzlich die Blitzereinheit des Gerätes hochgehoben und anschließend auf den Boden geworfen. Danach sei er in Richtung Ringstraße geflüchtet. Als ihm die Frauen zuriefen, er solle stehenbleiben, verschwand der Mann zwischen den Wohnhäusern. Eine alarmierte Polizeistreife nahm die Suche auf. Kurz darauf entdeckten sie einen Mann, auf den die Beschreibung zutraf. Als dieser den Streifenwagen erblickte, rannte er wieder weg. Die beiden Beamten holten ihn allerdings nach kurzer Laufstrecke ein. Aufgrund der zutreffenden Personenbeschreibung und seines Fluchtverhaltens dürfte es sich um den Mann handeln, der das Radargerät beschädigt hatte. Zu der Tat wollte sich der 57-Jährige nicht äußern. Eine Durchsicht der erst wenigen Messergebnisse des heutigen Morgens ergab, dass der Mann nicht geblitzt worden war. Warum er das Radargerät mutwillig beschädigte, ist daher noch unklar.
Das Beschädigen von Geschwindigkeitsmessanlagen ist kein Kavaliersdelikt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und der Störung öffentlicher Betriebe.











