Jungforscher entdeckten geheimnisvolles Treiben unter Wasser

wS/ksw    Siegen-Wittgenstein    14 Kinder trafen sich jetzt im Ilsetal bei Feudingen, um eine Bacherkundung der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein für Kinder und Jugendliche mitzuerleben. Mit Gummistiefeln und Keschern ausgerüstet erschienen die gespannten Kinder im Alter zwischen 5 und 9 Jahre am Treffpunkt. Sie wurden von Biologin Sabine Portig, die durch zwei engagierte Lehramtsstudentinnen von der Universität Siegen unterstützt wurde, begrüßt und auf die Expedition eingestimmt. Zu Beginn gingen die Kinder erst einmal spielerisch auf die Suche nach typischen Pflanzen am Bach. Anschließend konnten sie, mit Augenbinden ausgestattet, den Lebensraum blind erkunden. Dies war für viele eine besondere Erfahrung, da so doch der Tastsinn besonders gefordert war.

Dann ging es aber endlich auf Tierfang in den Bach. Schnell wurden eine Menge winziger Bachtiere gefunden. Sogar Groppen, kleine Bodenfische, die nur in Bächen mit guter Wasserqualität zu finden sind, konnten gefangen und in einem kleinen Aquarium beobachtet werden. Aufregend war auch der Fang von zwei Grasfröschen, die am Bachufer in der Feuchtwiese herum sprangen. Zwei Stunden waren schnell vorbei und schon kamen die Eltern zum Abholen der glücklichen Natur-Detektive.

 

Wer sich für weitere Veranstaltungen der Biologischen Station interessiert, kann die verschiedenen Veranstaltungsprogramme extra für Kinder bei der Station anfordern (Telefon 02753 598-330) bzw. sich auf der Internetseite unter www.biologische-station-siegen-wittgenstein.de informieren.

Die Lebensweise von Grasfrosch, Eintagsfliege und Groppe konnten Natur-Detektive jetzt mit der Biologischen Station im Laaspher Ilsetal erforschen.

Foto: Sabine Portig

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