Sicher in den Urlaub: Das Auto richtig beladen

wS/ge  –  straßen.nrw  –  04.07.2012  –  Urlaub – das heißt Erholung. Mit Erholung und ohne Hetze sollten auch die Reisevorbereitungen beginnen. Dazu gehört die Sicherheit während der Reise mit dem eigenen Fahrzeug. Vor dem Beladen sollten das Fahrzeug gecheckt und vor allem Reifenluftdruck, Ölstand und Scheibenwaschanlage begutachtet werden. Der Luftdruck der Reifen ist nach den Vorgaben für voll beladene Fahrzeuge zu bemessen.

Als „Verpackung“ für das Gepäck sollte man lieber auf Koffer oder große Taschen zurückgreifen, statt alles in kleine lose Säcke zu stecken. Denn bei einer Panne ist man schneller am Bordwerkzeug und am Ersatzreifen, wenn man nicht so viel auszuladen hat. Den Erste-Hilfe-Kasten sollte man ohnehin nicht irgendwo im Gepäckraum ganz unten verstauen.
Gefährliche Geschosse

Da moderne Fahrzeuge eine abnehmbare Gepäckraumabdeckung haben, neigt man manchmal dazu, die Ladung nach oben, weit über die hinteren Sitze zu packen. Kommt es dann zu einer Bremsung, können Taucherbrille und Walking-Stöcke zu gefährlichen Geschossen werden. Wer kein Gepäcknetz oder Abtrenngitter hat, sollte mit Gurten die Ladung vor dem Verrutschen sichern und darauf achten, dass Kleinteile möglichst unter der Oberkante der Rücksitzlehne verstaut werden.

Transport von Rädern

Fahrräder gehören heute auch bei vielen Urlaubern zum Urlaubsgepäck und werden auf dem Dach oder auf der Anhängerkupplung transportiert. In beiden Fällen ist es wichtig, die Befestigungshinweise des Trägerherstellers zu beachten. Die Räder sind nicht nur gegen Verrutschen zu sichern, sondern sollten auch noch jeweils mit stabilen Kurzgurten an den Rädern auf dem Träger fixiert werden. So kann sichergestellt werden, dass sie im Ernstfall nicht verlorengehen oder andere Verkehrsteilnehmer gefährden oder die 2.000 Straßenwärter des Landesbetriebes die Räder und Surfbretter wieder von den Autobahnen fischen müssen. Die Träger dürfen auch nicht überladen werden. Gibt ein Hersteller an, dass nur zwei Fahrräder auf seinem Träger transportiert werden dürfen, dann sollte man nicht noch ein drittes Rad draufsetzen.

Hund an Bord

Für Hunde, die auf dem Rücksitz mitfahren sollen, gibt es an das Rückhaltesystem des Fahrzeugs angepasste Gurte. Besser ist eine Transportbox, die bei
Kombifahrzeugen im Heck mit Gurten befestigt werden sollte. Kleinere Tiere sollte man am besten immer mit einer Transportbox befördern, die mit dem Gurt
zusätzlich gesichert werden kann. Vermeiden Sie während der Fahrt, mit Ihrem tierischen Liebling zu schmusen oder zu spielen, da die Aufmerksamkeit leiden
könnte und Sie eine brenzlige Situation riskieren. Denken Sie bei längeren
Fahrten auch an Wasser in entsprechenden Wasserbehältern für Ihre lieben
Vierbeiner.

Belastungsgrenzen beachten
Wohnwagen oder Anhänger verleiten häufig dazu, mehr in den Urlaub mitzunehmen
als notwendig. Wichtig ist aber, dass die zulässige Anhängelast, die Stützlast
der Anhängerkupplung und das zulässige Gesamtgewicht des Anhängers nicht
überschritten werden. Die Gegenstände sollten gleichmäßig im Anhänger verteilt
werden, wobei große und schwere Gegenstände möglichst über die Achsen gepackt
werden sollten. Kontrollieren Sie bei einem Wohnwagen auch Ihre
Gasflaschenanlage. Sind die Ventile in Ordnung, und kann die Propangasflasche
sicher in der dafür vorgesehenen Box stehen? Bei Zweifeln wenden Sie sich an den
Hersteller des Wohnwagens oder an einen Fachbetrieb, der sie zum Zustand Ihrer
Gasflaschenanlage beraten kann.

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