VWS reagieren auf Kritik aus der Erlersiedlung in Kreuztal

wS/vws Siegen / Kreuztal – 26.03.2013 – Aufgrund einiger Beschwerden zum Busverkehr zur Linie L140 (Kreuztal – Erlersiedlung) wird seitens der Verkehrsbetriebe Westfalen Süd (VWS), einem Unternehmen der Wern-Group, nun gehandelt. „Wir verstehen den Unmut der betroffenen Fahrgäste in der Erlersiedlung“, so VWS Betriebsleiter Gerhard Bettermann, der die Kritik, dass die Busse nicht direkt am Bordsteinrand halten und so Fahrgästen mit Kinderwagen oder Rollstühlen der Zustieg erschwert wird, verstehen kann.

Jedoch gebe es Gründe, warum die Fahrzeuge an dieser Haltestelle einen größeren Abstand zur Bordsteinkante wahren. „Die Busbucht ist schlichtweg zu kurz um den Bus parallel zum Bordstein zu positionieren. Jedes dichtere Anfahren würde zu erheblichen Beschädigungen der Räder durch die scharfkantigen Bordsteine führen“, beschreibt der Betriebsleiter die Situation. Wunsch der VWS ist, dass eine sogenannte „Fahrbahnhaltestelle“ eingerichtet wird, mit der die Situation für alle Beteiligten optimiert werden könnte. Der Vorteil für unsere Kunden wäre nicht nur ein erleichterter Einstieg, sondern auch der höhere Sicherheitsaspekt“, weiß Bettermann.

Während beim Anfahren einer Fahrbahnhaltestelle durch das Abbremsen des Busses ausschließlich eine Längsbeschleunigung ausgelöst wird, kommen für die Buspassagiere bei der Befahrung von Busbuchten Längs- und zusätzlich auch noch Querbeschleunigungen zum Tragen. Vor allem älteren Fahrgästen und Kindern, die in ihrer Mobilität häufig eingeschränkt sind, macht diese Doppelbelastung deutlich zu schaffen. Die Stadt Kreuztal wurde in der Angelegenheit bereits von der VWS angesprochen und stimmte einem gemeinsamen Ortstermin spontan zu. Hier gilt es, die weiteren verkehrlichen und finanziellen Notwendigkeiten zu diskutieren und auf ihre Machbarkeit hin zu prüfen.

Verspätungspotential wird verringert

Ein weiterer Punkt, der von den Bürgern der Erlersiedlung beanstandet wurde, ist die Unpünktlichkeit der Linie L140 zwischen 14.30h und 16.30h. Gerhard Bettermann hierzu: „Als wir davon erfuhren, haben wir natürlich sofort nach den Ursachen gesucht“. Der Betriebsleiter erklärt, dass die Fahrer, die in diesem Zeitfenster auftretenden verkehrsbedingten Verspätungen nicht ausgleichen konnten. Umso wichtiger ist es für die VWS, dass die Kunden auf solche Fälle aufmerksam machen. „Gerade vor diesem Hintergrund danken wir den engagierten Bürgern und Kunden der Kreuztaler Erlersiedlung, dass sie auf die Situation aufmerksam gemacht haben. Damit die Verspätungen nun spürbar zurückgehen, wird der Einsatz der Busse umlauftechnisch umstrukturiert. Ab dem 8. April sollten die Verspätungen der Vergangenheit angehören.“, so der VWS Sprecher.

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