Besucherrekord bei Bauern- und Ökomarkt

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Einen Besucherrekord verzeichnete der Bauern- und Oekomarkt am Wochenende.

wS/neu  – Neunkirchen – Als die Wettervorhersage der vergangenen Woche für den Sonntag Regen verhieß, da ahnten die Neunkirchener bereits, dass die Meteorologen bei dieser Prognose daneben liegen mussten, schließlich stand der 16. Bauern- und Ökomarkt auf dem Programm. Der ist nicht nur traditionell am letzten Wochenende im September, er findet – fast seit Beginn an – auch traditionell bei schönem Wetter statt.

Und so strömten  am vergangenen Wochenende wieder Tausende Menschen in die Hellergemeinde – natürlich unter strahlend blauem Himmel. An mehr als 70 Ständen konnten sich die Besucher über Produkte aus der Region informieren, Handgearbeitetes aus Naturmaterialien erwerben, Tiere bestaunen und noch dazu herrlich schlemmen.

Vom Dinkelkissen bis zum Holzfüller, von der Laubsägearbeit bis zur Beetstaude, vom edlen Öl bis zum Weihnachtsschmuck – das Angebot des Bauern- und Ökomarktes war wieder hochwertig und breit gefächert. Auf dem Weg über das Gelände konnten insbesondere die kleinen Besucher Greifvögel bestaunen, Kaninchen streicheln oder Hühner beobachten. Auch wie Wolle gesponnen wird oder wie Holzstämme mittels einer Motorsäge in Pilze oder Vögel verwandelt wurden, war zu sehen.

Oekomarkt1Traktoren standen zur Schau, eine kleine Eisenbahn zog ihre Runden und zahlreihe kleine Fahrgäste an. Mundwerker Michael Klute war mit allerlei altertümlichen und ungewöhnlichen Instrumenten unterwegs, spielte sang und erzählte und passte so recht in das urige „Alte Dorf“ Neunkirchens mit seinen Fachwerkhäusern und Pflasterstraßen.

In der Bahnhofstraße sorgen die beiden Brüder Stefan Sasse und Michael Battenfeld alias double b live für eine angenehme und unaufdringliche Hintergrundbeschallung. Und der Duft von Waffeln oder gebratenen Zwiebel – je nach Aufenthaltsort – war so allgegenwärtig, dass die Schlemmerstände regen Zulauf erfuhren.

Über die Gemeindegrenzen hinaus sind die Kartoffelkreationen des Zeppenfelder Heimatvereins bekannt: Kartoffelklöße und Kartoffelplätze werden hier im Minutentakt an Mann und Frau gebracht. Die Kartoffel in einer anderen Form – nämlich zu einem langen dünnen Stäbchen geschnitten – gab’s am Stand des Heimatvereins Neunkirchen. Auch Bratwürste wurden dazu gereicht.

Einige Meter weiter stellt der Heimatverein Struthütten 70 verschiedene Apfelsorten aus der Region vor. Die Besucher zeigen sich verblüfft von dieser Vielfalt. Sechs der Apfelsorten – darunter auch der Allergikerapfel Prinz Albrecht von Preußen – waren genussreif und konnten probiert werden. Genauso wie der vor Ort frisch gepresste Apfelsaft.

Auch Biobrot und Trockenfrüchte, frische Eier und fruchtige Weine wurden feilgeboten. Es gab geräucherte Forellen, Schnitzel und türkische Spezialitäten. Ob der riesigen Besucherströme, die sich durch Neunkirchens Zentrum bewegten,  wurden die süßen und herzhaften Gaumenfreunden an manchem Stand rar. Glücklicherweise war das Angebot so umfassend, dass schnell ein wohlschmeckender Ersatz gefunden war.

Die beiden Organisatoren Jutta Capito und Umweltberater Matthias Jung zeigten sich begeistert: „Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen den Weg nach Neunkirchen gefunden haben. Es herrscht hier eine außerordentlich gute Stimmung, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Standbetreibern“.

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Vielelerlei Arten der Handwerkskunst waren ebenso vertreten. Fotos: Gemeinde Neunkirchen.

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