Brot- und Kartoffeltag in Beienbach

Netphen-Beienbach. „Alles Tolle um die Knolle“, so hieß es auch diesmal wieder beim 14. Brot- und Kartoffeltag in Beienbach. Doch auch das Brot sollte nicht zu kurz kommen denn die Gefrierhausgemeinschaft hatte auch diesmal wieder über 150 Schanzenbrote, Sejerlänner Riewekooche, rund 30 große Bleche mit vielen verschiedenen Früchten  gebacken und über 6 Zentner Kartoffeln verarbeitet.

Schon gleich zu Beginn des Festes war stand Auto an Auto am Straßenrand und das fast einen Kilometer lang. „Obwohl wir hier einen Einbahnverkehr eingerichtet hatten, verlangte das Ordnungsamt immer mehr Auflagen.

So sollten wir von der Ortsmitte bis zum Deuzer Straße alle paar  Meter eine Eisen-stange an den Fahrbahnrand schlagen und die gesamte Strecke mit Flatterband absperren“, sagte Stefan Küthe. Und so lockte das Fest fast 2000 Besucher an. Obwohl erst das Brot und der Kuchen ab 14 Uhr verkauft werden sollte, standen die Besucher schon eineinhalb Stunden vorher an. Erstmalig nach vielen Jahren hatte die Veranstalter auch die alte, über 100 Jahre alte Mühle in Gang gesetzt und Oliver Schneider sowie Henner Braach hatten hier für das Brot den gedroschenen Roggen gemahlen. Extra hierfür hatten sie in diesem Jahr auch auf einem Acker Roggen angebaut. Und so gab es nicht nur Brat- und Grillspezialitäten, auch Pellkartoffeln mit Heringstipp, Bratkartoffeln, Reibeplätzchen und viele weitere Kartoffelgerichte standen im Angebot. Ständig pressten Thomas Klein und Elke Hiede auf ihrer mobilen Apfelpresse viele Zentner Äpfel zu Saft der auch zugleich abgefüllt wurde. Der Festerlös soll für die Renovierung des alten in der Ortsmitte stehenden Backes zugutekommen.

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Fotos: wirSiegen.de