"Gala der Filmmusik"-Zusatzvorstellung im Apollo

wS/ap – Siegen – Die alljährliche „Gala der Filmmusik“ mit der Philharmonie Südwestfalen ist im Apollo-Spielplan eine geliebte Institution: Das „Kino für die Ohren“ präsentiert Filmmusiken aus Hollywoods goldenem Zeitalter, aber genauso brandaktuelle Titel.

Nachdem die beiden offiziellen Termine der „Gala der Filmmusik“ (Freitag, 31. Januar / Samstag, 1. Februar) nahezu ausverkauft sind, hat das Siegener Apollo-Theater in der Morleystraße jetzt eine Zusatzvorstellung angesetzt: Sonntag, 2. Februar, 19 Uhr.

Die "Gala der Filmmusik" im Siegener Apollo-Theater. Foto: Vass/Theater

Die „Gala der Filmmusik“ erhält im Siegener Apollo-Theater eine Zusatzvorstellung. Foto: Vass/Theater

„Philharmonie Südwestfalen – dafür wird Filmmusik gemacht.“ Diesen Slogan schlug ein begeisterter Kritiker nach einer „Gala der Filmmusik“-Aufführung im Apollo vor. Wegen der ansteckenden Spielfreude des Orchesters. Wegen der Klangfülle im akustisch exzellenten Theatersaal. Wegen des begeistert mitgehenden Publikums.

Ob „Superman“ oder „Miss Marple“, „Star Wars“ oder „Der Fluch der Karibik“: Jeder Blockbuster braucht seinen speziellen Sound. Je größer der Film, desto großorchestral geht es meistens zu. Also genau das richtige Repertoire für ein so spiel- und experimentierfreudiges Orchester wie die Philharmonie Südwestfalen.

Dieses Mal wird John Axelrod die „Gala der Filmmusik“ dirigieren und moderieren, ein Schüler des genialen Musik-Kommunikators Leonard Bernstein. Axelrod ist ein ausgewiesener Fachmann für moderierte Konzerten: Von 2009 bis 2012 wirkte der US-Amerikaner als Musikalischer Leiter der Filmmusik-Galakonzerte „Hollywood in Vienna“ beim ORF Radio-Symphonieorchester Wien.
Der charismatische Pultstar gilt als einer der führenden Dirigenten unserer Zeit und wird von Orchestern weltweit angefragt. Seit 2000 hat John Axelrod über 130 Orchester – viele davon mehrfach – geleitet, darunter so berühmte wie das London Philharmonic Orchestra, das Chicago Symphony Orchestra und das Gewandhausorchester Leipzig.

Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit legt John Axelrod auf die Förderung des zeitgenössischen Repertoires. Zu seinen CD-Einspielungen gehören unter anderem Goreckis dritte Sinfonie mit dem Danish National Symphony Orchestra, zwei CDs mit Werken von Franz Schreker, Ernst Krenek und Julius Burger sowie eine CD mit dem Schlagzeuger Martin Grubinger und dem Oslo Philharmonic Orchestra. Auch als Buchautor hat Axelrod Aufsehen erregt, zuletzt 2012 mit „Wie großartige Musik entsteht … oder auch nicht: Ansichten eines Dirigenten“.

Bei der „Gala der Filmmusik“ spannt sich der Bogen der Vertonungen von Hollywood-Klassikern bis hin zu aktuellsten Werken. Die musikalische Mischung beim „Kino für die Ohren“ wird garantiert wieder spannend.

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