Kreuztaler Klimaschutzkonzept steht

(wS/kr) Kreuztal – „Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern sowie den Kreuztaler Firmen und Institutionen, die sich in den vergangenen Monaten engagiert in den Entwicklungsprozess zur Erstellung des integrierten Kreuztaler Klimaschutzkonzeptes eingebracht haben“, so Bürgermeister Walter Kiß.

Das von der K&L Ingenieurgesellschaft für Energiewirtschaft in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, Kreuztaler Bürgern, Firmen und Instititutionen erarbeitete Kreuztaler Klimaschutzkonzept ist auf der Homepage der Stadt Kreuztal einsehbar. Insgesamt weist das Konzept für die Stadt Kreuztal ein Einsparpotenzial von 182.407 Tonnen CO2 pro Jahr aus – vorausgesetzt, dass alle mitmachen. In privaten Haushalten zum Beispiel könnte der CO2-Ausstoß um jährlich 37 % gesenkt werden, dicht gefolgt von den Bereichen Gewerbe, Handel, Dienstleistung sowie verarbeitendes Gewerbe/Industrie mit insgesamt 38 % CO2-Minderungspotenzial im Jahr.

In Gänze wird das Konzept am 3. Februar in der Sitzung des Infrastruktur- und Umweltausschusses vorgestellt. Viele der im Klimaschutzkonzept vorgeschlagenen Maßnahmen zur Emissionsminderung sind nicht neu, sondern werden bereits seit langem von der Stadt Kreuztal in ihrem Handeln berücksichtigt. Das integrierte Klimaschutzkonzept baut also auf die bereits geleisteten Anstrengungen zur Emissionsminderung auf und ist eine strategische Entscheidungsgrundlage und wichtige Planungshilfe.

Bürgermeister Kiß erklärt: „Schon lange bevor lokale Klimaschutzkonzepte gefördert wurden und die Kommunen reihenweise diese Chance ergriffen haben, haben wir in Kreuztal wie selbstverständlich ressourcenschonende Maßnahmen bei z.B. Baumaßnahmen umgesetzt und eingeleitet“. Bei den städtischen Gebäuden wurde insbesondere in die Bereiche Heizung, Wärmedämmung und Beleuchtung investiert. „Die bisher geleisteten Anstrengungen zum Wohle unserer Umwelt haben sich gelohnt. Der Verbrauch hat sich messbar reduziert, was auf lange Sicht finanzielle Einsparungen zur Folge haben wird“, freut sich Stadtbaurat Eberhard Vogel.

Auf dem von der Stadt Kreuztal beschrittenen Weg zur Energieeinsparung und CO2-Reduzierung gibt es noch mehr Potenziale, die es zu nutzen gilt. Das gilt zum Beispiel für den Bereich der Bürgerinformation. Hier könnten Vortragsveranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger noch eingehender für das Thema Umweltschutz sensibilisieren. Außerdem könnte eine klimaschutzorientierte Stadtplanung zum Standard werden, deren Zielsetzung unter anderem der Einsatz regenerativer Energien ist. Aber auch ganz profane Dinge, wie die Schulung der städtischen Mitarbeiter in energiebewusstem Verhalten und Arbeiten, können den Energieverbrauch reduzieren.

Bei all dem darf nicht vergessen werden, dass Klimaschutz auch Geld kostet. Teilweise sind die Projekte des konzeptionellen Maßnahmenkataloges nur mit hohem technischen Aufwand realisierbar. Deshalb strebt die Stadtverwaltung an, sukzessive die effektivsten Maßnahmen zur CO2-Einsparung und –Minderung umzusetzen.

Bürgermeister Kiß: „Ich wünsche mir, dass Verwaltung und Politik beim Thema Klimaschutz auch weiterhin auf die Unterstützung der Kreuztaler Bürger und auch der ortsansässigen Firmen zählen können.“ Die Bundesregierung hat für die Erstellung kommunaler Klimaschutzkonzepte ein umfangreiches Förderprogramm aufgelegt mit dem Ziel, die Treibhausgasemissionen bis zum Jahr 2020 um bis zu 40 Prozent zu senken.

Aufgrund der Wichtigkeit des Themas Klimaschutz, haben sich Verwaltung und Politik 2012 entschlossen, die angebotene Fördermöglichkeit in Anspruch zu nehmen. So können Verwaltung und Politik gemeinsam mit den Kreuztalern noch zielgerichteter in diesem Bereich agieren.

Im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen und Workshops wurden die Bürger, die Vertreter der Politik und Wirtschaft sowie die Mitarbeiter der Verwaltung in den Entwicklungsprozess des Konzeptes einbezogen.

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