"Der geheime Garten" an Waldorfschule

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Schülerinnen und Schüler der Kasse 8, der Johanna-Ruß-Schule führen das Theaterstück „Der geheime Garten“ auf. Foto:Johanna-Ruß-Schule.

(wS/si)  Siegen – Es gibt Bücher, die auch 100 Jahre nach ihrem Erscheinen noch topaktuell sind. So erlebten es die Jugendlichen der 8. Klasse der Siegener Johanna-Ruß-Schule mit dem „Geheimen Garten“: Die Geschichte der materiell verwöhnten, aber menschlich vernachlässigten und in sich gefangenen Mary Lennox spielt zwar in einer anderen Welt (England zur Kolonialzeit), doch die Autorin Frances H. Burnett hat die seelischen Vorgänge des Kindes so treffend nachgezeichnet, dass auch Jugendliche und Erwachsene sich in ihr wiederfinden können.

Umgeschrieben als Theaterstück

Der Theaterpädagoge Rainer Lutzki hat den Klassiker für die heilpädagogische Waldorfschule zu einem kleinen Theaterstück umgeschrieben und mit den Schülern eingeübt. Die Hauptfigur heißt hier Mark. Seine Eltern sind gestorben, und so wird er auf das Anwesen seines wohlhabenden Onkels gebracht. Der Onkel ist nach dem Tod seiner Frau ein verbitterter Mann geworden, der sehr zurückgezogen lebt und seinen Neffen gar nicht sehen will. So wird Mark von den Bediensteten versorgt. Bis auf Martha, das Hausmädchen, hat er niemanden, mit dem er sich unterhalten kann, oder der mit ihm spielt.
Martha aber bringt Mark in ihrer lebensfrohen Art dazu, Dinge zu tun, zu denen er anfangs gar keine Lust hat. Und so passieren auf einmal wundersame Dinge. Mark verwandelt sich, und um ihn herum verwandelt sich die Welt. Was er nicht alles entdeckt! Das erste Mal findet er Freunde – und den „geheimen Garten“. Es ist wie ein Zauber, der an diesem Ort heilend wirkt.

Die Schüler führen das Stück am Freitag, 28. März, ab 10.45 Uhr und am Samstag, 29. März, ab 16 Uhr in der Festhalle der Johanna-Ruß-Schule auf; der Eintritt ist frei.

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