"Faszinierende Orang Utas" auf Hohenroth

(wS/hi)  Hilchenbach – Ursprünglich von Java über die malaiische Halbinsel und Indonesien bis nach Südchina verbreitet kommen die „Waldmenschen“ ,so die wortwörtliche Übersetzung des malaiischen Wortes Orang- Utan, heute nur noch im Norden Sumatras und auf Borneo vor. Aber auch hier in den Tieflandre- genwäldern und den Torfmoorwäldern ist die Lage dramatisch. Der World Wide Fund For Nature (WWF), eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisa- tionen der Welt mit Projekten in mehr als 100 Ländern und über fünf Millionen Förderern, schätzt den Gesamtbestand der Tiere für Borneo auf nur noch 49 500 Tiere. Das entspricht weniger als einem Drittel des Bestandes zu Beginn der 1990er Jahre. Seit 2004 führt die Weltnaturschutzunion IUCN diese Menschenaffen deshalb als „stark gefährdet“.

Vortrag von Dirk Manderbach über die faszinierenden Lebewesen

Dirk Manderbach, Biologe, Journalist und Fotograf, begegnete den bis zu 140 Zentimeter großen und 85 Kilogramm schweren Tieren am Ufer des Kahajan Rivers, im Tieflandregenwald Zentral- Kalimantans auf Borneo. Sein Vortrag am Freitag,  11. April ab 19 Uhr im Forsthaus Hohenroth, zu dem der Verein Waldland Hohenroth und das Forstamt Siegen-Wittgenstein einladen, zeigt die faszinierenden Lebewesen, aber auch die verheerende Zerstörung der Orang- Utan-Lebensräume. Wo Torfmoorwälder seit tausenden von Jahren Heimat boten, wachsen jetzt Ölpalmenplantagen. Das hier gewonnene Palmöl versteckt sich in Margarine, Schokolade, Chips, Hautcreme, Lippen- stift, Schmiermittel und Duschgel.

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