FDP: "Schlechte Lösung für mangelnden Mut"

MichaelEnders(FDP)

Michael Enders tritt für die FDP als Landratskandidat an. Fotos:FDP.

(wS/si)  Siegen – In der Siegerlandhalle trafen sich die Liberalen zur Vorbereitung der Kommunalwahl  im Mai. Der Kreisvorsitzende Hans Peter Kunz freute sich über mehr als 50  anwesende Mitglieder, darunter auch viele neue Mitglieder. Mit dem Siegener  Stadtverordneten Michael Enders wurde der Herausforderer für Landrat Breuer  gefunden und gewählt. Der Weidenauer Unternehmer überzeugte in seiner Rede durch Klartext.

Das Thema Finanzen steht bei ihm besonders im  Fokus. Und damit verbunden die Überzeugung, dass Schulden eine schlechte Lösung für mangelnden Mut seien. Er prangerte die aktuelle Verwaltungsarbeit im Kreishaus an. Hier fehle es an einer liberalen Handschrift.

Der gebürtige  Holzhausener hat vier Kinder, denen er nicht die Verantwortung für die Schulden von  heute überlassen möchte. „Wir müssen einen Ausgleich zwischen Jung und Alt  schaffen. Die Vertagung heutiger Probleme ist da der falsche Weg.“

Forderung nach Krankenhausverbund

Den Kompass für seine Arbeit als Landrat findet er in dem ebenfalls  verabschiedeten Wahlprogramm der FDP. Unter dem Slogan: „Zukunft geht schuldenfrei“ moderierte der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Guido Müller  eine muntere Debatte. Neben dem Thema Sparen liegen die Schwerpunkte in den  Bereichen Bildung, Arbeit, Gesundheit und Leben in der Region.

GuidoMüller(FDP)

Guido Müller,Vorsitzender der Kreistagsfraktion der FDP, will dafür sorgen, dass der Krankenhausverbund neu diskutiert wird.

Die FDP kämpft für  die Erhaltung einer Kinderklinik und eines Akutangebots der bestehenden  Krankenhäuser. „Wir werden dafür sorgen, dass der gescheiterte  Krankenhausverbund erneut in die politische Diskussion kommt. Nur ein großer Krankenhausverbund ohne gleiche Parallelangebote hat auf Dauer Chance auf  Erfolg. Und dazu gehört eben auch ein eigenes Angebot für Kinder“ so der  vierzigjährige Müller.

Windenergie ebenfalls ein großes Thema

Auch beim Thema Windenergie waren sich alle einig. Die gehört nicht ins Mittelgebirge  sondern als Offshore-Lösung in die Nordsee. Vor Ort muss das Thema  Energiespeicherung gelöst werden. Die FDP spricht sich für Wärmespeicher aus und
verweist darauf, dass hier das Thema Grubenwärme, die aus dem warmen Wasser  der heimischen Bergwerke gewonnen werden kann, berücksichtigt werden soll.

Wahlprogramm beschlossen – Kubicki läutet Wahlkampf ein

Das  Wahlprogramm wurde vom Parteitag einstimmig beschlossen. Ebenso die  dazugehörige Kampagne. Eine Überraschung hatte Guido Müller abschließend noch  parat. Wolfgang Kubicki wird am Samstag,  22. März nach Siegen reisen und damit den Wahlkampf in Siegen-Wittgenstein einläuten.

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