Sinah Burgmann und Jonas Schreiber vorn

(wS/sp) Witten/Siegen – Über 300 Judoka nahmen am Wittener Westfalenturnier teil und wollten eine der begehrten Medaillen ergattern. Unter den teilnehmenden heimischen Wettkämpfern gelang dies nur Sinah Burgmann (Judofreunde Siegen) und Jonas Schreiber (TV Freudenberg), die beide den Titel gewannen. Xaver Stausberg Timo Köbernik und Jakob Heuser scheiternden knapp, weil sie im „kleinen Finale“ um Platz drei unterlagen.

Die Turniersieger Jonas Schreiber (links) und Sinah Burgmann. Foto: Verein

Die Turniersieger Jonas Schreiber (links) und Sinah Burgmann. Foto: Verein

An ihre zuletzt starke Leistung in der Meisterschaftsrunde, bei der sich Sinah Burgmann bis zu Platz fünf bei den Deutschen Meisterschaften katapultierte, konnte die Braungurtträgerin nahtlos anknüpfen. Im Finale (-40 kg) bezwang sie ihre Landeskader-Kollegin Emily Scholten (Judo-Club Velen-Reken) vorzeitig.

Auch Jonas Schreiber ließ in der Schwergewichtsklasse über 66 kg nichts anbrennen. Zum Auftakt gab es schon nach fünf Sekunden den ersten Jubel. Mit einem schulbuchmäßigen „Soto-maki-komi“ streckte er seinen ersten Gegner nieder. Auch danach konnte ihn keiner wirklich gefährden. Drei weitere Siege im Bodenkampf brachten den Turniersieg. Stark besetzt war die Gewichtsklasse bis 81 kg der Männer, wo Xaver Stausberg (Judofreunde) verheißungsvoll unter 15 Konkurrenten mitmischte.

Zunächst bezwang er Markus Kracke von der JG Münster mit Fußwurf. Dann lieferte er sich gegen den späteren Finalisten Korte aus Dortmund ein Duell auf Augenhöhe. Nur ein Shido (Strafe) gegen Xaver Stausberg gab den Ausschlag. In der Trostrunde holte er noch zwei vorzeitige Siege, bevor der Siegener Danträger im „kleinen Finale“ die Bronzemedaille knapp verpasste.

Ähnlich erging es auch dem U15-Starter Timo Köbernik (-60 kg/Judofreunde). Nach seiner Auftaktniederlage mobilisierte er alle Kräfte und schaffte noch den Sprung bis ins kleine Finale, musste aber spätestens hier alle Medaillenträume begraben.

Auch Jakob Heuser (TV Freudenberg) musste im entscheidenden Kampf um Bronze die Niederlage einstecken. Seine Siege holte er bis dahin jeweils mit „O-goshi“ (Hüftwurf). Jakob Heuser war im Bodenkampf aber zu anfällig, woraus auch seine Niederlagen mit Armhebel und Haltegriff resultierten. Endresultat Platz fünf.

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