EJOT-Teams wollen für eine Vorentscheidung in Düsseldorf sorgen

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Richard Murray
(Foto: Ejot-Team)

(wS/sp) Kreuztal-Buschhütten. Am kommenden Sonntag stehen für die beiden Erstligateams des EJOT Team TV Buschhütten, die vorletzten Rennen in der Triathlon Bundesliga auf dem Programm. Und als aktuelle Tabellenführer in der Damen und Herren Bundesliga geht die Reise nach Düsseldorf. Genauer gesagt in den dortigen Medienhafen. Denn im und rund um das Düsseldorfer Medien Hafenbecken wird für alle Bundesliga Teams ein Sprint Distanz Rennen ausgetragen. Wie in den Vorjahren werden zahlreiche Zuschauer bei diesem Stadt Triathlon vor Ort sein. Bereits der Start ist spektakulär. Wie bei den Weltcup Rennen wird ein Pontonstart erfolgen. Dies bedeutet, alle Triathleten stehen auf einem im Wasser platzierten Ponton nebeneinander und warten auf den Startschuss. Dieser erfolgt für das Damen Rennen um 11.30 Uhr. Die Herren der höchsten deutschen Triathlon Liga starten um 13.30 Uhr. Zuerst sind 750 Meter zu schwimmen. Bereits beim Schwimmen gilt es für die beiden EJOT-Teams ganz vorne dabei zu sein. Denn verpasst man den Anschluss an die Spitzengruppe, hat man es auf dem zwar flachen, jedoch sehr anspruchsvollen, da mit vielen Kurven und Richtungsänderungen gespickten Stadtkurs, beim Radfahren schwer wieder aufzuschließen. Es sind insgesamt 19 km, aufgeteilt in zwei Runden, Rad zu fahren. Der anschließende 5,7 km Lauf teilt sich dann in drei Runden a 1,9 km auf. Bis auf zwei kleine Steigungen ist auch die Laufstrecke flach. Dieser Stadtkurs, der für Damen und Herren identisch ist, garantiert ein rasantes und schnelles Rennen.

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Svenja Bazlen
(Foto: Ejot-Team)

Aktuell sind die beiden EJOT-Teams Tabellenführer in der 1. Triathlon Bundesliga. Sowohl die Auftaktrennen in Buschhütten, als auch die Wettkämpfe im Kraichgau, konnten die Buschhüttener Triathleten(innen) gewinnen. Da sich die Mannschaften dahinter regelmäßig bei den weiteren Tagesplatzierungen abwechselten, beträgt der Vorsprung für beide Teams momentan 3 Punkte. Da nach Rennen in Düsseldorfer nur noch der Abschluss Wettkampf in Hannover ( am 06.09.2014 ) auf dem Terminkalender steht, kann man mit einem weiteren Sieg oder zumindest einer Platzierung auf dem Treppchen nicht nur die Tabellenführung verteidigen, sondern ggf. sogar ausbauen. Und Team Manager Rainer Jung und der sportliche Leiter der Damen Mannschaft, Dr. Felix Vatlach-Schumann, der erst vor wenigen Tagen stolzer Vater eines Sohnes geworden ist, haben das Ziel ausgegeben, den Vorsprung in der Tabelle auszubauen. Am liebsten mit einem weiteren Doppelsieg. Klappt dies, so kann man sicher von einer kleinen Vorentscheidung im Kampf um die Verteidigung der beiden Deutschen Team-Meister Titel sprechen und die Voraussetzungen dafür sind gelegt.

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Charlotte Bonin
(Foto: Ejot-Team)

Ein internationales Top Team haben Jung und Vatlach-Schumann aufgeboten. Bei den Damen sind nominiert, Svenja Bazlen, die damit bereits ihr drittes Rennen für das EJOT Damen Team bestreitet. Bazlen zeigte mit ihrem 5. Platz (trotz 15 Sekunden Zeitstrafe) im Kraichgau, dass sie zu den besten Triathletinnen in Deutschland zählt. Weiterhin wurde die Italienerin Charlotte Bonin nominiert. Sie erreichte vor wenigen Tagen beim World Series Rennen in Chicago einen tollen 6. Platz und in Kitzbühel wurde Bonin dieses Jahr Team Europameisterin. Die Spanierin Carolina Routier bestreitet ihren ersten Wettkampf für das EJOT-Team. Routier ist unbestritten die beste Schwimmerin im „Weltcup-Zirkus“. Auch sie kann sicher eine Top Ten Platzierung in der Bundesliga erreichen. Angeführt wird das Damen Team aber von Andrea Hewitt. Die Neuseeländerin bestreitet ebenfalls ihr erste Rennen für das Buschhüttener Damen Team. Hewitt zählt seit vielen Jahren zu den besten Triathletinnen der Welt. Die 6. der Olympischen Spielen in London erreicht regelmäßig Top Ten Platzierungen bei den World Series Rennen. Sie wird sicher um den Einzelsieg in Düsseldorf ein „Wörtchen“ mitsprechen.

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Mario Mola
(Foto: Ejot-Team)

Und bei so viel internationaler Klasse beim Damen Team, wollte Team Manager Rainer Jung bei den Herren nicht hinten anstehen. Da die deutschen Kader Triathleten noch im Trainingslager weilen, nominierte Jung aus dem EJOT-Kader ein internationales Team. Der Italiener Alessandro Fabian wurde bei den Olympischen Spielen in London Neunter. Beim Rennen im Kraichgau zeigte Fabian mit Platz 5, dass er auch in der Bundesliga jederzeit ein Sieg Anwärter ist. Fabian ist in guter Form. Wurde er doch vor 14 Tagen in Kitzbühel Team Europameister und finishte in Chicago letzten Sonntag auf Platz 6. Sein erstes Rennen in der Triathlon Bundesliga und damit auch für das EJOT-Team bestreitet der Spanier Vicente Hernandez. Hernandez reist mit der Empfehlung einer Bronze Medaille bei den Elite Europameisterschaften in Kitzbühel an. Die freien Plätze 3,4 und 5 im Team besetzt Team Manager Rainer Jung mit Athleten, die in der aktuellen Weltrangliste auf Platz 7, 4 und 2 stehen. Platz 7 der Welt belegt im Moment der Australier Aaron Royle. Royle wurde 2012 U23 Weltmeister und hat in diesem Jahr beim World Series Rennen in Auckland mit Platz 3 bereits auf dem Treppchen gestanden. Der Südafrikaner Richard Murray ist sicher einer der besten Triathlet der Welt. Olympia Teilnehmer und aktuell Platz 4 der Weltrangliste. Zudem belegte er Platz 2 beim World Series Rennen in London und zeigte beim Sieg im Bundesliga Rennen im Kraichgau seine internationale Klasse. Angeführt wird das EJOT-Team aber, wenn man die aktuellen Erfolge heranzieht, vom Spanier Mario Mola. Mola ist nicht nur Olympia Teilnehmer, nicht nur aktuell auf Platz 2 der Weltrangliste, nicht nur bei den letzten vier World Series Rennen immer unter den Top Drei, sondern konnte das World Series Rennen in London sogar gewinnen. Mola gilt neben seinem Landsmann Javier Gomez, als der momentan beste Triathlet der Welt. Auch wenn damit die beiden EJOT-Teams vom Papier die Favoriten in Düsseldorf sind, so müssen die Rennen jedoch erst einmal absolviert werden. Doch sollte es zu keinem Sturz, einem Defekt oder zu einer Zeitstrafe kommen, so wird der Sieg in Düsseldorf nur über das heimische EJOT-Team gehen.

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