Alchener Backesjubiläum endete mit Weihnachtsbacken

(wS/oo) Freudenberg-Alchen. In diesem Jahr feierte der Heimat- und Verschönerungsverein Alchen sein 15-jähriges Backesjubiläum und das endete am vergangenen Samstag mit einem Weihnachtsbacken.

2014-11-29_Alchen_Backtage_Foto_Schade_01„In den ersten 10 Jahren haben wir monatlich Brot und Kuchen gebacken, doch die Arbeit wurde uns zu viel, so dass wir seit fünf Jahren auf einen Zwei-Monats-Zyklus ausweichen mussten“, erklärte der 73-jährige Horst Heide, der die Backes-Tage leitet. Günter Dickel, seines Zeichens Bäckermeister, unterstützt die Arbeit des Heimatvereins mit seinem fachlichen Wissen. Schon am Freitagmorgen wurde der Ofen des Backes in der Bühler Straße mit handgemachten Schanzen angeheizt, um ihn auf die richtige Temperatur zu bringen. In der Zwischenzeit war das Team nicht untätig. Es wurde Teig für Schanzenbrote, Öalcher Landbrote, Weißbrot, Franzosenbrot und den typischen Sejerlänner Riewekooche geknetet.

Ist die „Brothitze“ im Ofen vorbei, werden nur noch ein oder zwei Schanzen zum Nachheizen benötigt. Dann kommen zahlreiche Bleche mit Streusel, Kringel, Zimt, Apfel oder auch Bienenstichkuchen dran. „Und immer gibt es eine lange Nacht“, so Horst Heide. „Denn Freitagnacht um 1 Uhr fangen wir mit dem Backen an, damit am Samstagmorgen alles fertig ist“. Schon um 10 Uhr stehen die ersten Besucher vor der Backestür. Im Obergeschoss gibt es dann ein kräftiges Frühstück.

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Fotos: oo

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