CDU fordert Verbesserung der regionalen Ärzteversorgung

CDU Siegen-Wittgenstein setzt sich für medizinische Hochschulausbildung in Siegen ein

(wS/red) Siegen – Die CDU in Siegen-Wittgenstein sieht in einer Medizinischen Hochschulausbildung in Zusammenarbeit mit der Universität Siegen und den lokalen Krankenhäusern eine große Chance, die regionale Ärzteversorgung zu verbessern. „Die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen wird zunehmend zu einem Problem. Wenn junge Ärzte in unserer Region ausgebildet werden, steigt die Chance, dass diese auch nach dem Studium in Siegen-Wittgenstein bleiben und so für eine Sicherung der ärztlichen Versorgung im ambulanten wie stationären Bereich sorgen“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Volkmar Klein.

"Wenn junge Ärzte in unserer Region ausgebildet werden, steigt die Chance, dass diese auch nach dem Studium in Siegen-Wittgenstein bleiben und so für eine Sicherung der ärztlichen Versorgung im ambulanten wie stationären Bereich sorgen“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Volkmar Klein. (Foto: Partei)

„Wenn junge Ärzte in unserer Region ausgebildet werden, steigt die Chance, dass diese auch nach dem Studium in Siegen-Wittgenstein bleiben und so für eine Sicherung der ärztlichen Versorgung im ambulanten wie stationären Bereich sorgen“, erklärt der CDU-Kreisvorsitzende Volkmar Klein. (Foto: Partei)

In Westfalen unterhält das Land in Bochum und Münster lediglich zwei Medizinische Fakultäten. Im Rheinland sind es dagegen mit fünf wesentlich mehr. Besonders Südwestfalen ist hinsichtlich der medizinischen Fakultäten ein weißer Fleck auf der Landkarte. „Wir sollten in einem breiten regionalen Konsens alles dafür tun, diesen Schritt für eine medizinische Zukunftssicherung zu erreichen“, so Bernd Brandemann, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion. Siegen sei für eine solche Fakultät ein idealer Standort. Politik, Krankenhäuser und Universität müssten zusammen Lösungen erarbeiten.

Die Idee einer Medizinischen Hochschuleinrichtung in Siegen ist auf einer gemeinsamen Veranstaltung der CDA und Senioren Union Siegen-Wittgenstein mit Karl-Josef Laumann entstanden. Dieser machte deutlich, dass Deutschland derzeit zu wenige Ärzte ausbildet. Gerade Hausärzte werden immer dringender gesucht. „Diese sind unverzichtbare Lotsen in unserem oftmals komplizierten Gesundheitssystem“, unterstreicht CDA-Vorsitzender Hartmut Steuber die Bedeutung der allgemeinmedizinischen Versorgung.

„Vor dem Hintergrund der stetig sinkenden Anzahl von Medizin-Studierenden bei steigendem Bedarf an Hausärzten und den Nachfolge-Problemen für viele Praxen und Krankenhäuser im ländlichen Bereich müssen wir neue Ideen entwickeln, um unsere Bevölkerung auch in einigen Jahren bestmöglich versorgen zu können. Ein wichtiger Schritt dabei ist die Errichtung einer Medizinischen Fakultät in Siegen“, so Volkmar Klein abschließend.

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