Uni Siegen – Wissensquiz „Streberschlacht“ sorgte für heiße Köpfe, gemischte Teams und gute Stimmung

(wS/red) Siegen 22.11.2018 | 16 mal 60 Sekunden im Zeichen des Wissens

Wissensquiz „Streberschlacht“ sorgte für heiße Köpfe, gemischte Teams und gute Stimmung

Wussten Sie, wie viele Menschen mit Behinderung in Deutschland in Werkstätten für behinderte Menschen tätig sind – a) 1.057.978, b) 308.691, c) 2759 oder d) 57.258? Die korrekte Antwort lautet 308.691. Wie hoch ist die Quote des Übergangs von Menschen mit Behinderungen aus Werkstätten für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt – a) unter 1 Prozent, b) 5 Prozent, c) 12 Prozent? Die korrekte Antwort lautet unter 1 Prozent. „Arbeitswelten der Zukunft“ lautet das Motto des Wissenschaftsjahrs 2018 und um Arbeitswelten der Zukunft ging es bei der Streberschlacht, einem spielerischen Wissensquiz, bei dem das Haus der Wissenschaft Braunschweig im Wissensjahr und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung in Siegen zu Gast war. Organisatorin aus Braunschweig war Vanessa Krogmann, heimische Ausrichterin Katja Knoche und die Stabsstelle „Wissenschaft in der Stadt“ der Universität Siegen.

Das Quiz fand im Vortragsraum des Museums für Gegenwartkunst statt. Die Stimmung war gut bei den insgesamt sieben Rateteams, die jeweils nach Antworten auf vier Fragen von insgesamt fünf Siegener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler suchten. Vertreten waren auf Seite der Fragensteller: Felix Carros und Lena Müller (Sozio-Informatik), Prof. Dr. Ralph Dreher (Fachdidaktik in den MINT-Fächern), Prof. Dr. Marc Goerigk (Network and Data Science Management) sowie Lena Bertelmann vom Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE), die obige Fragen formulierte und auflöste. Moderatorin Nadine Koch aus Bielefeld sorgte für den professionellen Ablauf der Veranstaltung mit Gong, laufender Uhr und jeweils 60 Sekunden Ratezeit.

Ratespaß und Wissenszugewinn reichten sich die Hand. Hier einige Beispiele. Frage: Was ist ein NP-schweres Problem? Darunter versteht man eine Klasse besonders schwieriger Probleme im Fachbereich theoretische Informatik. Frage: Roboter können sehr menschenähnlich sein. Aus einer Theorie von Masahiro Mori geht hervor, dass die Akzeptanz gegenüber Robotern a) steigt, b) sinkt oder c) gleich bleibt je mehr diese den Menschen ähneln? B ist die richtige Lösung. Wer hat den Begriff „Industrie 4.0“ geprägt? Antwort: Henning Kameramann, Wolf Dieter Lukas und Wolfgang Wahlster.

Nach knapp zwei Stunden und 16 kniffligen Fragen musste eine Stichfrage über den 1. und 2. Platz zwischen dem Team „Postfaktisch“ und dem Team „Postmodern“ entscheiden. Die Postfaktischen hatten dabei ganz knapp die Nase vorn und erhielten einen Gutschein über eine Gruppenführung mit dem Nachtwächter durch Siegens Altstadt, gestiftet von der Stadt Siegen. Den Postmodernen winkt eine Gruppenführung durchs Museum für Gegenwartskunst.

Heimlicher Star des Abends war „Paula“, ihres Zeichens Serviceroboter der Sozio-Informatik. Ihr Kollege „Pepper“ war bereits in der Mittwochsakademie zu Gast.

Von links: Vanessa Krogmann (Haus der Wissenschaft Braunschweig), Lena Bertelmann, Lena Müller, Felix Carros, Prof. Dr. Marc Goerigk, Prof. Dr. Ralph Dreher und Moderatorin Nadine Koch

Foto: Uni Siegen

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