Berichte der Kreispolizeibehörde Olpe vom 11.04.2019

(wS/ots) Olpe 11.04.2019 |Bereich Olpe/ Wenden/ Drolshagen

Pedelec-Fahrer stürzt und zieht sich Kopfverletzungen zu

Wenden- Gestern Nacht (10. April) meldete sich gegen 23.40 Uhr ein Zeuge bei der Polizei und gab an, ein Pedelec auf der Siegener Straße in Hünsborn gefunden zu haben. Daneben wäre eine Blutlache, die auf eine eventuell verletzte Person hindeutete. Daraufhin fuhren die Beamten zum Einsatzort, konnten aber keinen Verletzten antreffen. Durch einen weiteren Zeugen konnte wenig später der Verletzte, ein 52-Jähriger, ermittelt und an seiner Wohnanschrift angetroffen werden. Zur Unfallursache konnte er nur sagen, dass er sich an nichts erinnern konnte. Nach eigenen Angaben leidet er an internistischen Vorerkrankungen. Zudem stellten die Beamten fest, dass er unter dem Einfluss von Alkohol gefahren war. Aufgrund der vorhandenen Kopfverletzung kann von einem Sturzgeschehen, allerdings mit geringer Geschwindigkeit, ausgegangen werden. Ein Rettungswagen brachte den 52-Jährigen schließlich ins Krankenhaus. Da der Verletzte keinen Helm trug, weist die Polizei daraufhin, dass ein Helm, das Risiko bei einem Sturzgeschehen eine Kopfverletzung zu erleiden, deutlich senken und im besten Falle sogar verhindern kann.

Zwei Leichtverletzte bei Verkehrsunfall

Olpe- Gestern Nachmittag (10. April) hat sich gegen 13.35 Uhr ein Unfall ereignet, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Zunächst fuhr ein 22-Jähriger mit einem Fiat die L 512 in Fahrtrichtung Attendorn, als ihm ein 42-jähriger Lkw-Fahrer kurz nach der Einmündung Kirchesohl auf seiner Fahrspur entgegenkam. Nach eigenen Angaben habe der Lkw-Fahrer die Kurve falsch eingeschätzt. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge, durch welchen beide Unfallbeteiligten leicht verletzt und anschließend dem Krankenhaus zugeführt wurden. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich.

Bereich Attendorn/ Finnentrop 

49-Jähriger widersetzt sich Platzverweis und leistet Widerstand gegenüber der Polizei

Attendorn- Am Mittwochnachmittag (10. April) ist es gegen 14.30 Uhr zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte im Jobcenter in der Hansastraße gekommen. Nachdem der 49-Jährige einen Ablehnungsbescheid erhalten hatte, weigerte er sich, zu gehen. Trotz eines erteilten Platzverweises durch den Geschäftsführer sowie im Anschluss durch die Polizei, kam er der mehrmaligen Aufforderung, das Gebäude zu verlassen, nicht nach. Als die Beamten ihn am Arm griffen, um ihn zur Tür zu bewegen, sperrte und widersetze er sich. Um den Platzverweis durchzusetzen, brachten sie ihn schließlich in das Gewahrsam. Da das Jobcenter ab Mittag geschlossen war, durfte der Beschuldigte das Gewahrsam, nach Rücksprache mit dem Amtsgericht, zeitnah wieder verlassen. Die Beamten schrieben eine entsprechende Anzeige. Obwohl er bereits am Mittwoch ein mündliches Hausverbot erhalten hatte, saß der Beschuldigte heute Morgen (11. April) gegen 9.50 Uhr wieder im Jobcenter. Zwar verhielt er sich diesmal friedlich und kooperativ als die Beamten auf ein Hilfeersuchen des Jobcenter erneut eintrafen, allerdings erhielt er jetzt ein schriftliches Hausverbot mit dem Hinweis, dass ihm beim nächsten Mal eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch drohen würde.

Busfahrer beleidigt – Jugendliche erhalten Platzverweis

Attendorn- Am Mittwochnachmittag (10. April) gegen 15.05 Uhr beleidigten polizeibekannte Jugendliche einen 54-jährigen Busfahrer, nachdem dieser die Gruppe (zwei 15-Jährige, ein 16-Jähriger) aus dem Bus verwiesen hatte. Zudem zeigten sie ihm den sogenannten „Stinkefinger”. Durch eine Zeugenbeschreibung konnten die Jugendlichen ausfindig gemacht werden und am Bahnhofsvorplatz angetroffen werden. Sie erhielten durch die Beamten einen Platzverweis. Zudem zeigten sie sich im Rahmen eines erzieherischen Gespräches uneinsichtig. Die Polizisten schrieben eine Anzeige wegen Beleidigung auf sexueller Grundlage.

Bereich Kirchhundem/ Lennestadt

Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Siegen, der Mordkommission Hagen sowie der Kreispolizeibehörde Olpe: Abgestürzter Mann starb an Kopfverletzungen

Kirchhundem- Am Montag wurde in einem Steinbruch in Kirchhundem eine leblose männliche Person aufgefunden. Bei der am Dienstag durchgeführten Obduktion stellten die Gerichtsmediziner schwere Kopfverletzungen fest, die letztlich zum Tode führten. Die Polizei schließt nach derzeitigem Sachstand ein Fremdverschulden aus und geht von einem Unglücksfall aus. Der 25-jährige Verstorbene ohne festen Wohnsitz steht jedoch weiterhin im Verdacht an einem Einbruchsdiebstahl in Kirchhundem wenige Stunden zuvor beteiligt gewesen zu sein. Hierzu dauern die Ermittlungen an.


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