(wS/fr) Freudenberg 25.03.2026 | Riesige rote und blaue Spulen im Außenbereich lassen erkennen, wo die Firma NIWAR zuhause ist. Bürgermeisterin Nicole Reschke und Stadtbaurat Stefan Fricke sind vor Ort an
der Industriestraße, um mit Geschäftsführer Andreas Schmidt über die Zukunft und
Entwicklungsperspektiven des Unternehmens zu sprechen. Sofort ist zu sehen, bei der
NIWAR Trommel- und Spulenbau GmbH ist viel in Bewegung. Innen wird modernisiert,
außen warten die Produkte darauf, schnell von den Speditionen für die Lieferung an die
Zielorte in ganz Europa abgeholt zu werden.
Andreas Schmidt führt das Unternehmen seit 2013 und hat es seither kontinuierlich
weiterentwickelt. Seit 2019 ist NIWAR am heutigen Standort ansässig und steht für
Präzision, Qualität und Fortschritt in der Herstellung von Trommeln und Spulen. Sämtliche
Prozessschritte werden selbst abgedeckt – von der Entwicklung über die Konstruktion bis hin
zur Prototypenfertigung. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Unternehmen aus der
Energiebranche sowie Kabelhersteller – die schweren Stromkabel wollen schließlich
fachgerecht auf- und wieder abgerollt werden.
Die Draht- und Kabelbranche befindet sich im stetigen Wandel und stellt immer neue
Anforderungen an Technik und Qualität. Gemeinsam mit dem ungarischen
Tochterunternehmen HUNIWAR werden Produkte sowohl nach europäischen Standards als
auch nach individuellen Kundenwünschen gefertigt.
Derzeit beschäftigt die NIWAR Trommel- und Spulenbau GmbH am Standort Freudenberg
27 Mitarbeitende und ist kontinuierlich auf der Suche nach Fachkräften, insbesondere
Metallbauer, Schweißer und Konstruktionsmechaniker. Aufgrund der anhaltenden
Herausforderungen bei der Fachkräftegewinnung plant das Unternehmen für die Jahre
2026/2027 die Anschaffung weiterer Schweißroboter, um Produktionsprozesse weiter zu
optimieren, zukunftsfähig aufzustellen und das Kundenspektrum als Schweißdienstleister
auch außerhalb der Kernkompetenz auszuweiten. Dazu wurde bereits in 2025 der Bereich
Komponenten entwickelt.
„Die NIWAR Trommel- und Spulenbau GmbH zeigt eindrucksvoll, wie leistungsfähig und
innovativ unser Mittelstand ist. Die Verbindung aus handwerklicher Präzision, hoher Qualität
und der Offenheit für neue Technologien ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Gerade mit Blick auf
den Fachkräftemangel sind die geplanten Investitionen in Automatisierung ein konsequenter
und zukunftsweisender Schritt. Gemeinsam werden wir nun planen, wie eine Erweiterung am
Standort möglich gemacht werden kann“, sagt Bürgermeisterin Nicole Reschke.

Andreas Schmidt, Bürgermeisterin Nicole Reschke und Stadtbaurat Stefan Fricke (v.l.)
Foto: Stadt Freudenberg






