(wS/red) Hilchenbach 26.01.2026 | Ein gefährlicher Zwischenfall rief am späten Montagnachmittag ein Großaufgebot an Rettungskräften auf den Plan. Ein 37-jähriger Autofahrer war mit seinem Geländewagen auf einem Waldweg bei Vormwald unterwegs, als sein Fahrzeug außer Kontrolle geriet und in den Gleisbereich der Bahn rutschte.
Gegen 17:35 Uhr nahm das Unglück seinen Lauf: Der 37-Jährige befuhr mit seinem Wagen einen Waldweg nahe der Bahnstrecke. Auf dem rutschigen Untergrund verlor das Fahrzeug den Halt, schlitterte und kam erst unmittelbar vor den Schienen zum Stillstand.
Ein herannahender Zug der Hessischen Landesbahn (HLB), der sich auf der Fahrt von Erndtebrück nach Siegen befand, konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen. Der Triebwagen erfasste den Geländewagen, der durch die Wucht des Aufpralls stark beschädigt wurde.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Da bei Unfällen mit Zügen zunächst immer vom Schlimmsten ausgegangen werden muss, löste die Leitstelle das Alarmstichwort ManV1 (Massenanfall von Verletzten) aus. Zahlreiche Einheiten von Feuerwehr, Rettungsdienst sowie Beamte der Landes- und Bundespolizei eilten zur Unfallstelle im Waldgebiet.
Vor Ort konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden:
Lokführer unter Schock: Auch der Zugführer überstand die Kollision physisch unversehrt, stand aber sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens.
Fahrer unverletzt: Der 37-Jährige konnte seinen schwer beschädigten Pkw eigenständig und unverletzt verlassen.
Fahrgäste wohlauf: Die sechs Passagiere im Zug wurden vom Rettungsdienst gesichtet. Sie blieben bis auf den Schreck unverletzt.

















Fotos: Lars Schneider – wirSiegen.de
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