(wS/kr) Kreuztal 23.03.2026 | Das landesweite Anmeldeverfahren für die Sekundarstufe I (Klasse 5) an weiterführenden Schulen in Nordrhein-Westfalen für das Schuljahr 2026/2027 ist am Donnerstag, 19. März 2026, abgeschlossen worden. Die Anmeldezahlen an den weiterführenden Schulen in Kreuztal zeigen erneut ein differenziertes Bild der Schulwahl.
An der zweizügigen Ernst-Moritz-Arndt-Realschule wurden insgesamt 72 Kinder angemeldet. Die vorhandene Aufnahmekapazität liegt an sich bei 54 Schulplätzen, die Schule wird jedoch ausnahmsweise für das Schuljahr 2026/2027 56 Schulplätze zur Verfügung stellen.
Aufgrund der dennoch gegebenen Überschreitung der Kapazität mussten durch den Schulleiter 16 Ablehnungen ausgesprochen werden.
Auch das dreizügige Städtisches Gymnasium Kreuztal verzeichnete eine hohe Nachfrage.
Insgesamt meldeten sich 93 Schülerinnen und Schüler an. Aufgrund der Bandbreitenregelungen konnte die Aufnahmekapazität ausgeschöpft werden, sodass alle angemeldeten Kinder aufgenommen werden können und keine Abweisungen erfolgen müssen.
Sowohl an der Realschule als auch am Gymnasium waren die rechtlichen Voraussetzungen
zur Bildung einer Mehrklasse nicht erfüllt. Die Stadt Kreuztal konnte daher als Schulträgerin keine entsprechenden Anträge auf Einrichtung weiterer Klassen bei der oberen Schulaufsichtsbehörde stellen.
Die fünfzügige Clara-Schumann-Gesamtschule verzeichnete 94 Anmeldungen und verfügt
über ausreichende Kapazitäten für weitere Aufnahmen. Es ist beabsichtigt, auch weiterhin fünf
fünfte Klassen zu bilden. Damit kann allen abgewiesenen Schülerinnen und Schülern ein gutes alternatives Schulangebot innerhalb des Stadtgebietes unterbreitet werden, zumal auch insbesondere an der Gesamtschule alle Bildungsgänge angeboten werden.
In der vergangenen Woche war bei rund 20 Kindern, die im Sommer eine Kreuztaler Grundschule verlassen, noch nicht bekannt, ob und an welcher weiterführenden Schule sie angemeldet sind. Diese Zahl hat sich zwischenzeitlich deutlich reduziert: Aktuell sind noch fünf fehlende Anmeldungen zu verzeichnen. Gleichzeitig weist die Stadt darauf hin, dass eine Anmeldung nicht automatisch mit einer Aufnahme an der gewählten Schule gleichzusetzen ist. Erst mit der schriftlichen Aufnahmebestätigung durch die jeweilige Schule besteht verbindliche Klarheit über den Schulplatz. Dadurch können sich im weiteren Verfahren weiterhin Veränderungen ergeben.
Zum abgelaufenen Anmeldeverfahren erklärt Bürgermeister Michael Kolodzig: „Die aktuellen
Anmeldezahlen zeigen, dass unsere weiterführenden Schulen nachgefragt sind.
Auch wenn an der Realschule nicht alle Wünsche erfüllt werden konnten, ist es uns wichtig, dass jedes Kind in unserer Stadt einen Schulplatz erhält. Ich freue mich daher, dass wir durch die vorhandenen Kapazitäten an der Clara-Schumann-Gesamtschule den abgewiesenen und bisher noch nicht angemeldeten Schülerinnen und Schülern ein wohnortnahes und verlässliches Alternativangebot machen können.“
Die betroffenen Familien werden direkt von den jeweiligen Schulen informiert.






