Vier Pfoten, ein Lächeln: Therapiehunde bereichern seit sieben Jahren das Seniorenstift Elim

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(wS/dia) Bad Laasphe-Oberndorf 28.06.2026 | Ein Schwanzwedeln, ein warmes Fell, ein neugieriger Blick – und plötzlich leuchten Augen auf, die sonst oft müde wirken. Was im Seniorenstift Elim in Bad Laasphe-Oberndorf seit sieben Jahren regelmäßig geschieht, lässt sich kaum besser beschreiben: Wenn die Therapiehunde zu Besuch kommen, verändert sich die Stimmung im Haus auf eine Weise, die kein Medikament erreichen kann.

Einmal im Vierteljahr besuchen die ausgebildeten Vierbeiner in Begleitung der Hundetrainerinnen Bente Wied und Karin Noll die Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts – ob in der Gruppentherapie oder im Einzelgespräch von Mensch zu Tier. Ob kleiner Chihuahua oder großer Schäferhund: Die Fellnasen bringen jedes Mal das Gleiche mit – Wärme, Unvoreingenommenheit und eine ganz eigene Art von Aufmerksamkeit, die die Senioren spürbar bewegt.

Mehr als Kuscheln: Echte therapeutische Wirkung

Dass tiergestützte Therapie weit über ein nettes Erlebnis hinausgeht, zeigt sich im Elim bei jedem Besuch aufs Neue. Die Hunde motivieren zur Bewegung, wenn Hände ausgestreckt werden, die sonst kaum in Aktion treten. Sie wecken Erinnerungen und Emotionen, die tief im Gedächtnis schlummern. Sie fördern Konzentration und schenken Selbstvertrauen – allein dadurch, dass sie da sind, ohne zu urteilen und ohne Erwartungen.

„Unsere Bewohner freuen sich jedes Mal riesig“, sagt Sandra Busch-Wick vom Sozialen Dienst des Hauses. „Es ist einfach immer wieder schön zu sehen, wie manche von ihnen dann regelrecht aufblühen – selbst Senioren, die an Demenz erkrankt sind.“ Gerade bei Menschen mit Demenz, die verbale Kommunikation zunehmend schwerer fällt, entfaltet der direkte, nonverbale Kontakt mit einem Tier oft eine erstaunliche Wirkung.

Freude auf beiden Seiten

Die Besuche kommen übrigens nicht nur bei den Bewohnerinnen und Bewohnern gut an. Die Hunde selbst, so berichten die Trainerinnen, sind bei ihren Einsätzen im Elim sichtlich mit Freude dabei. Und auch das Pflegepersonal und die Mitarbeitenden des Hauses sind von der Kooperation stets aufs Neue begeistert – denn was die Vierbeiner in wenigen Minuten an Auftauen und Aufheitern bewirken, hinterlässt eine Wirkung, die noch lange nach dem Besuch spürbar bleibt.

Sieben Jahre Therapiehunde im Seniorenstift Elim: Was als Idee begann, ist längst ein fester und geliebter Bestandteil des Alltags geworden – für Bewohner, Hunde und Team gleichermaßen.

Fotos: Diakonie in Südwestfalen

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