Bahnübergang: Vollbremsung – beinahe Zusammenstoß zwischen Zweiwegefahrzeug und Schwertransport

wS/wf.   Lützel    In der Nacht von Donnerstag auf Freitag gegen 23:05 Uhr ereignete sich auf der B62  von Erndtebrück in Richtung Hilchenbach ein Verkehrsunfall, der eine Vollsperrung der Bundesstraße von rund 3 Stunden nach sich zog.  Ein Schwertransport, begleitet von 2 Streifenwagen der Polizei und einem Begleitfahrzeug, das nach hinten absicherte, waren die B62 unterwegs in Richtung Hilchenbach.

Blinklicht fing an zu leuchten – Schranken senkten sich

Auf dem Bahnübergang Altenteich musste der 56 jährige Fahrer des 48 Tonnen Schwertransportes aufgrund seiner Ladung, ein 40 Meter langes Eisenrohr, technische- und Rangierarbeiten durchführen. Der Fahrer kam mit seinem Transport nicht in einem Zug um die S-Kurve am Bahnübergang. Als der Transporter mittig auf dem Bahnübergang stand, begann das rote Blinklicht zu leuchten und die Schranken senkten sich. Eine Schranke kam auf dem Rohr zum Liegen.

Zweiwegefahrzeug Straße / Schiene musste Notbremsung einleiten
Ein Zweiwegefahrzeug Straße / Schiene der Bundesbahn ausgestattet mit Lasermessgeräten für die Überprüfung von Schienen näherte sich dem Bahnübergang. Die Bahnstrecke von Erntebrück nach Hilchenbach ist um diese Zeit eigentlich nicht befahren. Der 52-jährige Fahrer des Zweiwegefahrzeuges erkannte die Gefahr und leitete sofort eine Vollbremsung ein. Nur 50 cm vor dem Rohr des Schwertransporters kam das Schienenfahrzeug, das mit insgesamt mit 3 Mann besetzt war, zum Stehen.

Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro
Die Polizei ermittelt jetzt gegen den Fahrer des Schwertransportes wegen gefährlichen Eingriff in den Schienenverkehr. An der Schranke entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro Höhe.  Die Bahn entsandte einen Notfallmanager zur Einsatzstelle, um das Zweiwegefahrzeug technisch zu überprüfen.

Fotos:  wirsiegen.de