Sportfreunde nehmen Stellung zu Sicherheitskontrollen

wS/sp – Siegen – 16.11.2012 – Vor dem Heimspiel am kommenden Sonntag (Anstoß: 14.30 Uhr) gegen den Wuppertaler SV weist der Verein Sportfreunde Siegen darauf hin, dass die Stadiontore – eine halbe Stunde früher – bereits um 13 Uhr geöffnet werden. Dadurch soll den erwarteten 2.000 bis 2.500 Zuschauern eine frühzeitige Anreise ermöglicht werden, welche der Verein aufgrund der Verkehrssituation empfiehlt.

Die Parkmöglichkeiten in der Industriestraße (neues Industriegebiet) sind derweil den anreisenden Wuppertaler Fans vorbehalten. Zwischen 200 und 250 Gäste-Fans werden am Sonntag im Leimbachstadion erwartet. Für die Siegener Anhänger stehen die üblichen Parkplätze zur Verfügung.

Im Zuge der Einlasskontrollen wird ein kleines Pavillon aufgebaut werden, das bei im Einzelfall möglicherweise notwendiger intensiver Kontrollen oder länger andauernden Identitätsfeststellungen zur Wahrung der Privatsphäre der Besucher dient. „Damit kommt der Verein auch seinen Verpflichtungen des Datenschutzgesetzes nach“, stellt Ulrich Steiner, der Geschäftsführer der Sportfreunde Siegen Spielbetriebs-GmbH, klar.

Steiner erläutert: „Vor dem Heimspiel gegen den Wuppertaler SV hat es – wie üblich – eine Sicherheitsbesprechung gegeben. Nach Absprache mit den Polizeibehörden und dem vom Verein beauftragten Sicherheitsdienst besteht bei Spielen mit vermehrtem Besuch von Gästefans immer die Möglichkeit, dass es neben den normalen Einlasskontrollen auch vereinzelt genauere Kontrollen gibt, damit aus Sicht des Vereins, also aus Sicht des verantwortlichen Veranstalters, die Sicherheit im Stadion gewährleistet ist.“

In diesem Zusammenhang weiche man aber nicht von der üblichen Vorgehensweise ab. „Diesen Pavillon hat der Verein bereits mehrfach im Einsatz gehabt, zuletzt zum Beispiel im Heimspiel gegen Fortuna Köln. Von einem Konzept für sogenannte ‚Ganzkörperkontrollen‘ kann keine Rede sein“, so Steiner.

Am Verbot von beleidigenden Aufschriften auf Textilien hält der Verein Sportfreunde Siegen fest. Denn Beleidigungen jeglicher Art werden schon seit geraumer Zeit nicht geduldet. Steiner: „Für diese Haltung gibt es nicht nur vom DFB eine entsprechende Empfehlung, sondern dafür sind wir auch in dieser Saison von Fanseite aus mehrfach gelobt worden. Wer also entsprechende Kleidung mit beleidigenden Aussagen trägt, sollte sich im Klaren darüber sein, dass er diese ablegen muss, bevor er das Stadion betritt.“

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