Neuer Sportfreunde-Bus mit vielen Gesichtern

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Das ist er, der neue Bus „Wir geben Sportfreunde Siegen ein Gesicht“. Heute Nachmittag wurde er der Öffentlichkeit vorgestellt. Fotos: Rita Lehmann.

(wS/rile) Siegen – Jetzt haben sie einen eigenen zweiten Bus, die Sportfreund Siegen. Heute Nachmittag wurde der Bus, den die VWS zur Verfügung stellt, der Presse vorgestellt. Die Sportfreunde brauchen Geld, und das ist nun einmal Fakt. Wie kann man am besten Geld generieren. Diese Frage bereitet den Vorstandsmitgliedern der Sportfreunde um Vorsitzenden Ulrich Steiner, schon eine ganze Weile Kopfzerbrechen. Das junge Medien- und Design-Team Christian Berner und Christian Kettner hatte eine Idee. Ein Bus, mit dem Emblem der Sportfreunde, Bildern der einzelnen Spieler und einer Collage vom Stadion. Und dazu freie Flächen für Werbekunden. Berner und Kettner investierten nicht nur viel Zeit und Arbeit in das Projekt sondern auch bares Geld. Doch all das ist ihr Anteil am Sponsoring für die Sportfreunde.

VWS  für  „Sportfreunde-Projekt“ mit ins  Boot geholt

Die Idee allein genügte jedoch nicht ganz, denn ein Bus musste her. Und was lag näher, als bei der VWS anzuklopfen. Betriebsleiter Gerhard Bettermann setzte sich dann auch – begeistert von der Idee – für das Projekt ein, denn auch der VWS liegt, so Bettermann, die weitere Entwicklung des ranghöchsten Fußballvereins der Region sehr am Herzen. Vor diesem Hintergrund initiierte das zur Wern Group gehörende Unternehmen gemeinsam mit regionalen Partnern das Projekt „Wir geben Sportfreunden Siegen ein Gesicht“.

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Richard Weber (links) und Maikel Verkoelen, beide Innenverteidiger bei den Sportfreunden, klebten sofort die Bilder der Spieler auf den neuen Bus.

Gemeinsam mit den Unternehmen Berner Medienberatung & Design, PersoFoto sowie Münch Werbetechnik wurde das Projekt heute Nachmittag präsentiert. Im Rahmen dieser Aktion, die ausschließlich der finanziellen Unterstützung der Sportfreunde dient, werden Privatsponsorings in Form einer Buswerbung angeboten. Dadurch haben alle Fans die Möglichkeit, ihren Verein finanziell zu unterstützen und sich zugleich öffentlich zu ihrem Verein zu bekennen. Jörg Mühlhaus von der Wern-Group ist von der Aktion, die im Übrigen deutschlandweit bisher einmalig ist, angetan: „Da wir als Unternehmen im Siegerland fest verwurzelt sind, liegt uns die Förderung regionaler Projekte besonders am Herzen.

Gesichter der Fans auf Bus aufkleben

Die Gestaltung des Busses wird komplett von den Projektpartnern übernommen. Die VWS beteiligt sich mit der Bereitstellung des Werbeträger Busses, der im Linienverkehr in den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe eingesetzt werden kann. Neben dem Gelenkbus der Sportfreunde Siegen ist das Fahrzeug „Wir geben Sportfreunde Siegen ein Gesicht“ bereits das zweite Busprojekt, das täglich auf den Verein aus dem Leimbachtal hinweist“, so Mühlhaus.

Und dann hatte die VWS noch ein zweites Bonbon im Köcher: Die Gesichter, die auf den Zuschauerrängen zu sehen sind, werden diejenigen Fans sein, die zuvor ihr Foto über eine eigens eingerichtete Homepage hochgeladen haben und sich damit bereiterklären, ihren Verein mit 5 Euro 6 Monate lang zu unterstützen. Insgesamt können 400 Gönner auf dem Bus abgebildet werden. Die Fotos der Gesichter werden einen Durchmesser von etwa 20 cm haben, sie sind digital gedruckt und zum Schutz vor der Witterung mit Schutzlaminat kaschiert. Und da alle Einnahmen zu 100% an die Sportfreunde gehen, könnte die Aktion bei voller Auslastung 24.000 Euro pro Jahr in die Vereinskasse spülen, so haben es die Experten errechnet. Auf dem Dachkranz des Busses werden zusätzliche Flächen für Unternehmenswerbung angeboten.

Nur Positives über die Aktion gehört

Die Aktion wurde auch von Marketingchef Fritz Reuter sehr begrüßt: „Sie ist wichtig, damit auch weiterhin hier professioneller Fußball gespielt werden kann. Die Zeit der „Lommelfreunde“ ist längst vorbei und ich kann das auch nicht mehr hören!“ Ebenso bedankte sich Ulrich Steiner bei allen Beteiligten. „Es sollten so viele Gesichter wie möglich auf dem Bus sein, damit Geld in die Kasse gespült wird. Bisher habe ich auch nur Positives über die Aktion gehört.“

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Fotos und Bericht: Rita Lehmann

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