Martenstein kommt wieder…

Prominenter Kolumnist hat für die Apollo-Lesung neue Glossen im Repertoire

(wS/ap) Siegen. Nach seiner ersten Siegener Lesung bei der Biennale im Mai 2014 war klar: Harald Martenstein muss wiederkommen! Und er kommt wieder: Am Samstag, 10. Januar, ist der prominente Zeit-Kolumnist zum zweiten Mal, aber mit neuen Glossen, im Apollo-Theater an der Morleysteraße 1 zu erleben – Beginn: 19 Uhr.

Foto: C.Bertelsmann

Harald Martenstein kommt erneut ins Apollo Theater. (Foto: C.Bertelsmann)

„Die Themen liegen auf der Straße, möchte man meinen, wenn man Harald Martenstein zuhört“, staunte nach dessen erster Apollo-Lesung im Mai 2014 dieSiegener Zeitung, die besonders seine „Lust an der Provokation“ hervorhob und betonte, dass in seinen Glossen „alles Beobachtung ist, keine Erfindung“. Und weiter: „Eine Stunde trug der Berliner (u. a. ausgezeichnet mit dem Henri-Nannen-Preis und dem Theodor-Wolff-Preis) Kolumnen vor. Fazit: Selten so gelacht, geschmunzelt über die feine Ironie und anschließend darüber nachgedacht, dass hier bundesdeutsche Reality abläuft.“

Martenstein, 1953 in Mainz geboren, gehört zu den prominenten „Edelfedern“ im deutschsprachigen Journalismus. Er ist inzwischen vielfach hochkarätig ausgezeichnet worden (Journalist des Jahres 2004, Corine-Debütpreis des Deutschen Buchhandels, Curt-Götz-Ring …).Bekannt wurde er vor allem als langjähriger Zeit-Kolumnist, er schrieb/schreibt aber auch u.a. für GEO kompakt, den Berliner Tagesspiegel, den NDR und radioeins. Viele seiner Kolumnen sind auch in Buchform erschienen; außerdem ist er mehrfach als Romanautor hervorgetreten.

Martenstein arbeitete nach dem Abitur in Mainz einige Monate in einem Kibbuz in Israel und studierte dann Geschichte und Romanistik an der Universität Freiburg. Als Journalist arbeitete er bei großen Blättern: Von 1981 bis 1988 war er Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung, von 1988 bis 1997 Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Dann übernahm Martenstein für kurze Zeit die Leitung der Kulturredaktion bei der Abendzeitung in München, kehrte jedoch wenig später als leitender Redakteur zum Tagesspiegel zurück.

Seit 2002 schreibt er seine Kolumne für Die Zeit, dazu regelmäßig Glossen zu den Berliner Filmfestspielen und vereinzelt auch größere Reportagen und Essays. 2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis für seinen Text über die Erb- und Führungsstreitigkeiten im Frankfurter Suhrkamp Verlag. Dieser bundesweit wahrgenommene Artikel wurde mangels Kooperationswillens der Verlagschefin auch eine Reportage über investigativen Kultur-Journalismus. Martenstein lebt in der Uckermark und in Berlin.

Karten (12 – 23,50 Euro, ermäßigt 8 – 16,50 Euro) gibt es an der Apollo-Theaterkasse (Di-Fr. 13-19 Uhr, Sa. 10-14 Uhr sowie eine Stunde vor der Vorstellung), an den Vorverkaufsstellen oder online: www.apollosiegen.de. Telefonische Kartenbestellung sind während der Theaterkasse-Öffnungszeiten möglich: 02 71 / 77 02 77-2.

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